Der Drei-Hasen-Einwurf:
Aufstiegsverweigerer die Piraten des Ligasports
15. April. In der Politik entern die Piraten das Establishment. Das informelle Bündnis der Aufstiegsverweiger im Ligasystem des deutschen
Sports hat sich noch nicht gruppiert, lässt aber von sich aufhorchen. „Wir werden aber immer mehr“, ist sportartenübergreifend
zu hören. Die fünf- Fünf-Prozent-Hürde ist jedoch nicht das anvisierte Ziel der „Aufstiegsverweigerer“. Über diverse soziale Internetnetzwerke ist schon ein reger Austausch zum Thema „Aufstieg: Fluch oder Segen“ im Gange. Neue Ideen und Konzepte sind für den Einstieg in den Erstligasport gefragt.
Der Rollstuhlbasketball ist mit der zweiten Liga Nord dort in guter Gesellschaft. Die zweite Liga der „Fußgänger“ steht ihnen in nichts nach. Im Play-Off-System der Pro A sollten zwei Finalisten für die Beko-BBL ausgespielt werden. Aber die Aufstiegsverweigerer sind dort schon eine parlamentarischen Mehrheit. Nur drei von 17 Vereinen stellten einen Lizensierungsantrag für die Beko-BBL. Die BBL verweigerten aber Crailsheim Merlins (u.a. Hallenkapazität) und Giants Düsseldorf (verspätete Abgabetermin) die Lizenz, sodass nur dem Mitteldeutsche BC der Stempel „die Aufstiegswilligen“ aufgedrückt wurde.
Im deutschen Squashsport ist die Situation ähnlich. Bei den Herren spielten in diesem Jahr nur fünf Teams um die Erstligakrone. In der zweigeteilten zweiten Liga verweilen dagegen insgesamt zwanzig Teams. Dort spielt der Zweitliga-Südmeister TBS-Sharks Augsburg seit Jahren die Piraten der Liga. Noch extremer kann die Situation in der ersten Damenliga der Squasher im kommenden Jahr werden. Nachdem in diesem Jahr drei Teams ja zur Deutsche Meisterschaft sagten, soll im kommenden Jahr angeblich nur noch ein Team in der ersten Liga ausharren.
In der zweiten Volleyball-Bundesliga Nord sind laut Insiderkreisen die „Aufstiegsverweigerer“ auch schon aus dem Stadium der Opposition hinaus und aus der zweiten Tischtennis-Bundesliga der Damen sind diese Tendenzen auch schon bestätigt worden.
Wer noch weitere Piraten im Ligasystem des deutschen Sports
kennt, kann uns im Gästebuch über die Sportart, Team und Liga informieren. So werden weitere Freibeuter (Sympatisanten) in der Szene gesucht, die sich den "Aufstiegsverweigerern" anschließen. Denn oftmals endet ein Zwangsaufstieg nach
einem Jahr in Frust und Aufspaltung und diese Problematik gilt es zu umschiffen.
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Die Verwirrungen der letzten beiden Spieltage sind beendet
Ahorn-Panther erstmalig
in der Vereinsgeschichte Zweitligameister
Back-to-back sind die Ziele für das kommende Jahr
06. April. "Alles ist gut", so heißt nicht nur eine Kneipe in Paderborn. Diese drei Wörter können sich auch die Rollstuhlbasketballer der Paderborner Ahorn-Panther auf die eigenen Fahnen schreiben.Am Ende der aufreibenden Saison steht die Eins vor den Paderborner Ahorn-Panthern. Die Meisterschaft ist nach einigen Irrungen und Wirrungen zu feiern. Mehr ist zur Zeit für die Spielgemeinschaft nicht drin. Der Erstligaaufstieg wurde verweigert, noch. Doch Zusammenhänge mit dem geplanten Rücktritt von Michael Günther vom Abteilungsleiterposten schiebt das Panther-Urgestein nach knapp 25 Jahren als Frontmann der Basketballer ins Reich der Fabeln. "Aus finanziellen und auch aus sportlichen Gründen würde uns ein Erstligajahr eher schaden als voran bringen." Nur mit einem sinnvollen finanziellen Bachround ist die erste Liga für die Ahorn-Panther in Ostwestfalen ein Thema. Die letztjährigen Aufsteiger zeigten eindrucksvoll auf wie groß der Schritt zwischen Platz eins in der zweiten Liga und Platz sieben in der RBBL ist.
Somit wünschen die Ahorn-Panther dem aufstiegswilligen Zweiten Hamburger SV alles Gute in der ersten Liga. "Sie sollen den Rolli-Norden in der ersten Liga würdig vertreten", wünscht Trainer Detlef Tipp seinem Kollegen Holger Glinicki.
Wie immer ist auch der Förderverein ProBasketball bei dem Thema auf der Höhe der Zeit.
Ein Lizensierungsverfahren für die RBBL wir die Lösung sein
Die Situation der letzten beiden Spieltage in der Rollstuhlbasketball wird aber noch lange (auch zum Abschluss der nächsten Saison) ein Thema bleiben. Diese Aufstiegsregularien mit dem Zwangsaufstieg zwingen die kleinen Vereine finanziell in die Knie. Ein sinnvolles Erstligaumfeld lässt sich nicht in sechs Wochen nach der Beendigung einer Serie aus dem Boden stampfen. "Nur um mit zehn Erstligateams nach außen eine optimal ausgelastete erste Liga zu präsentieren, lässt man einige Vereine über die Klinge springen". Die Problematik der Situation ist den Ahorn-Panther schon seit Jahren bekannt. Die Aufstiegsverweigerer wurden schon vor einigen Jahren als Regionalligameister in die Oberliga zwangszurückversetzt.
"Uns ist es klar, dass man es in einem Verband nicht alle recht machen kann", weiß SG-Trainer Detlef Tipp. "Ein Lizensierungsverfahren für die erste Bundesliga wäre aber der Schritt in die richtige Richtung", ist sich Tipp sicher. Mit dieser Regelung verpflichtet der Verband die Vereine zu einem gesunden wirtschaftlichen Handeln und auch Auflagen für die Nachwuchsarbeit könnten mit einfließen. "Doch eine Lex zweite Liga wird es im Verband nicht geben", glaubt Detlef Tipp. "Erst wenn ein RBBL-Erstligateam mitten in der Saison aus finanziellen Gründen zurückzieht wir das Thema Lizensierungsverfahren auf die Agenda kommen." Das Lizensierungsverfahren für die erste Liga wird aber kommen prophezeit Detlef Tipp beim Blick in die Glaskugel. "Früher wäre sinnvoll, aber es wir erst später kommen (wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist)."
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zum erfolgreichsten Jahr in der Vereinsgeschichte:
DANKE
Die musikalische Retrospektive des "Meisters" Guildo Horn
Danke Mama, dass ich auf dieser Erde bin.
Danke Papa, für meinen Anstand und Benimm.
Mein Dank, ein Wort. Ich sag:
DANKE, DANKE, DANKE, DANKE!
Danke der Stadt, in der ich groß geworden bin.
Danke mein Land, ich liebe Euch: Hamburg, Essen, Berlin
Mein Dank ein Wort:
DANKE, DANKE, DANKE, DANKE!
Dem Himmel sag' ich Dank Dir dafür! Lieb von Euch, nett von Dir.
Der Himmel, weiß ich Dank Dir dafür, hier bin ich, denn da seid ihr.
Danke an Euch, Ihr ward bei mir, auf meinem Weg.
Danke noch mal, dass Ihr in Treue zu mir steht.
Mein Dank ein Wort:
Ich sag Danke (3x Danke)
Dem Himmel sag' ich, Dank Dir dafür! Lieb von Euch, nett von Dir.
Der Himmel, weiß ich Danke Dir dafür, hier bin ich, denn da seid ihr.
Schau mal her, denn ich bin hier, ganz nah bei Dir!!
DANKE, DANKE, DANKE!
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Ahorn-Panther zeigen ein weiteres Mal Muskeln
Paderborn feiert den "Meister der Herzen"
Philipp Wilmes (26 Punkte) mit Season-High
SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld – ALBA Berlin 70:51 (34:26)
Viertelstände: 19:16/15:10/16:13/20:12
12. März. 70:51 (34:26) hieß es am Ende des letzten Saisonheimspiels
für die SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld gegen die vom Absteige bedrohte
ALBA Berlin in der zweiten Rollstuhlbasketball Bundesliga Nord. Doch ein
Selbstläufer war das Heimspiel nicht. Bis zum Zwischenstand von 54:45 (34.
Minute) waren die überraschend starken Albatrosse in Schlagdistanz.
Bis zum 30:18 (15. Minute) lief auch alles nach Plan beim
Spitzenreiter. Mit konsequentem Fast-Break-Spiel sah alles nach einer klaren
Sache aus. Ehe in der Verteidigung die
Zügel schleifen gelassen wurden und die ALBA-Leistungsträger Jan Rittner (27) und Jan Suckow (18) zu viel Freiraum
gegeben wurde. „Es fehlten im ganzen Spiel einige Prozent an Konzentration, um
das Spiel frühzeitig zu entscheiden“, analysierte Trainer Detlef Tipp den
Spielverlauf. Ein Beleg dafür sind zehn liegengebliebene Punkte von der
Freiwurflinie. So gelang den Ahorn-Panthern erst drei Minuten vor dem Ende
(62:49) die endgültige Entscheidung. Mit dem Seasons-High von 26 Punkten (davon 22 Fast-Break und Bauer-Punkte / evtl. sogar all-time-best score) beendet Philipp Wilmes das letzte Saisonheimspiel. Zum Glück stellte sich die Verletzung von Danilo Schmidt (7. Minute) nur als schmerzhafte Rippenprellung heraus (gute Besserung vom Team).
Unübersichtlich bleibt in der zweiten Bundesliga weiterhin
die Auf- und Abstiegssituation. Eine mögliche zweite Spielabsage vom Drittletzten BBC
Warendorf bedeutet laut Regelwerk den Rückzug und würde die Tabelle wild durcheinander würfeln und Essen auf Platz eins spülen.
Es spielten: Herter (2), Wilmes (26, davon 22 Fast-Break-Punkte), Bartoldus (12), Krietenbrink (0), Roberts (26), Eschen (0).
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Das Motto "ein Herz für Osnabrück" ist Schnee von gestern
"Jeder gegen jeden" und "alle für einen" - die letzten beiden Spieltage lassen die Kasse klingeln
09. März. Das letzte Saisonheimspiel der SG Ahorn-Panther soll gegen ALBA Berlin ein letztes Highlight für die Paderborner Fans werden. Denn so nah und doch so fern ist für die Ahorn-Panther der erste Zweitligatitel in der Vereinsgeschichte. Mit zwei Siegen zum Saisonabschluss gegen ALBA Berlin und beim bereits abgestiegenen RSG Langenhagen ist ihnen die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen und schon nach dem Auswärtssieg sprach Trainer Detlef Tipp „nur noch von einer Kopfsache, die sein Team vom Titel trennt.“ Kurzfristig konnte auch Maurice Eschen (zur Freude der gesamten Mannschaft) für das ALBA-Spiel zusagen, da RSG Langenhagen II nicht zu den Oberligaspielen antreten wird.
Auch der Förderverein Pro-Basketball ist wie immer auf der Höhe.
Die informellen Drähte glühen in der zweiten Rollstuhlbasketball-Bundesliga Nord. Nur eines scheint klar zu sein. Für den RSC Osnabrück müssen die Ahorn-Panther sich nicht ins Zeug legen. Wie es aussieht, ist für den RSC ebenso wie für ALBA Berlin ein weiteres Jahr Zweitligazugehörigkeit vorzeitig gesichert. "Also können wir uns ganz auf die eigenen Interessen konzentrieren", erklärt Trainer Detlef Tipp und freut sich auf ein weiteres temporeiches Rollstuhlbasketballspiel gegen die Albatrosse.
Denn schon bei den Fußgängern waren in den Basketball Play-Offs (anno 2009) von den Hauptstädtern die Paderborner Körbe nicht einzunehmen. 71:68 (21. Mai) und 66:58 (28. Mai) sind für die Sportstadt die historische Endresultate gewesen. Bis weit in die Nacht wurden damals die Siege gegen die übermächtigen Berliner vor der Sporthalle aufgearbeitet. Soviel Zeit werden nach dem Spielende die Ahorn-Panther nicht haben. Aber eines ist sicher. "Der Heimsieg gegen ALBA könnte ruhig ein wenig höher ausfallen, und ein Endergebnisse um die 70 Punkte reicht den korbhungrigen Panthern nicht aus."
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Ahorn-Panther gewinnen in Osnabrück mit 69:58
Wilmes Fünftes eröffnete dem RSC die Sieg-Chance
"Der Zitterfaktor war völlig unnötig"
RSC Osnabrück - SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld 58:69 (23:43)
Viertelstände: 9:18, 14:25, 24:11, 11:15
05. März. Während im Verfolgerduell in der zweiten Rollstuhlbasketball-Bundesliga Nord der HRB Essen die letzte Chance mit dem 76:72 (63:63/24:30)-Heimsieg nach Verlängerung gegen den Zweiten Hamburger SV wahrte, verteidigte die SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld mit einem 69:58 (23:43)-Erfolg beim abstiegsbedrohten RSC Osnabrück die Tabellenspitze am drittletzten Spieltag der Saison.
Meisterlich dominierten die Ahorn-Panther, auch ohne den
aus terminlichen Gründen passenden Danilo Schmidt, in der ersten Halbzeit den
Gegner. Im Glauben an den bereits gesicherten Auswärtssieg nutzte der
Osnabrücker Dennis Nohl (28 Punkte) mit neun Punkten in Serie eine taktische
Umstellung des Paderborner Trainers Detlef Tipp aus. Zum Entsetzen der
Mitspieler foulte sich Philipp Wilmes (18 Punkte in der ersten Hälfte) innerhalb drei Minuten in der RSC-Aufholjagd aus
dem Spiel. Ohne den jetzt schmerzlich vermisste Schmidt mussten die
Ahorn-Panther von da an (45:32, 27.) Punkt um Punkt hinnehmen. "Wir brauchte viel zu lange um das Spiel wieder in den griff zu kriegen." Beim Stande von
56:54 (36.) vergab der RSC mit einem Fehlpass die Chance zum Ausgleich. Der
sichere SG-Mitteldistanzschütze Benedikt Bartoldus (21 Punkte) nutzte mit vier
Punkte in Serie die gegnerische Schwächephase, ehe Co-Center Brian Robert mit
sieben weiteren Punkten zum 76:58 den Deckel auf das Spiel machte.
„Dieser Spielverlauf war völlig unnötig und zeigt die noch fehlende Reife im Spiel“, fand Trainer Detlef Tipp klare Worte. Nach der Hamburger Niederlage gehen die Ahorn-Panther als alleiniger Spitzenreiter in die verbleibenden zwei Spiele gegen den Vorletzten ALBA Berlin und das Schlusslicht RSG Langenhagen. „Jetzt ist es für uns nur noch eine Kopfsache, ob wir den Titel holen oder nicht“, ist sich das gesamte Team nach dem unnötig schweren Sieg in Osnabrück sicher.
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RSC Osnabrück vs. SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld
Der Dreikampf ist eröffnet
DZRBBLSDAIN
Essen, Hamburg und Paderborn sind live dabei
29. Februar. "Die zweite Rollstuhlbasketball-Bundesliga sucht den Aufsteiger im Norden". Dies ist nicht das Motto der neusten Castingshow von Stefan Raab, sondern Realität in der zweiten Rollstuhlbasketball Bundesliga Nord. Die Begeisterung über Platz eins in der Liga brachte dem jeweiligen Spitzenreiter in den letzten zwei Wochen in größte Schwierigkeiten. (siehe Paderborn - Essen 66:82 (10. Spieltag), Hamburger SV - Paderborn 54:62 und Essen - Osnabrück 59:71 (11. Spieltag)). Ein Schelm, wer Böses denkt, aber die Favoritenrolle bringt manche erfahrene Spielerhand doch zum Zittern.
So stehen am 12. Spieltag die Ahorn-Panther beim RSC Osnabrück (dem Bärentöter des letzten Spieltages) vor der wohl schwersten Aufgabe ihrer verbleibenden drei Saisonspielen. Beim Klassentreffen in der Goetheringhalle geht es auch für den RSC um wichtige Zähler im Abstiegskampf. Ein weiterer Erfolg gegen ein Topdrei-Team der Liga sichert den Wiegmännern vorzeitig den Klassenerhalt. So freuen sich die Paderborner Spieler Brian Roberts, Heinz Krietenbrink und Danilo Schmidt alte und jung gebliebene Weggesellen aus ehemaligen Osnabrücker Zeiten wieder zu sehen. Das diese Spiele immer eng umkämpft sind beweist ein Blick auf das Hinspielergebnis, 62:57.
Das Top-Spiel des Spieltages: HRB Essen gegen Hamburger SV
Direkt im Anschluss (15 Uhr) an die Partie in Osnabrück erhebt sich der Basketball zum Hochball des Spitzenspiels zwischen HRB Essen und dem Hamburger Sportverein. Im Verfolgerduell wird sich zeigen, wer die Niederlage der Vorwoche am Besten verkraftet hat. Die gesamte Liga ist gespannt, wie die drei Topteams den 12. Spieltag über die Bühne bekommen. Außerdem spielen im Mittelfeldduell: BBC Warendorf - ASV Bonn (Sa. 15 Uhr) und im Kellerduell: RSG Langenhagen - ALBA Berlin (So. 13 Uhr)
Ein Nachtrag zum Spiel HSV - Paderborn: Hier die Worte der NW-Paderborn von Frank Beineke (27.02.2012)
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Der 11. Spieltag:
Essen patzt zuhause und verpasst den Sprung an die Tabellenspitze
Königssturz vom HSV in der zweiten Liga
Ahorn-Panther wiederholen Hinspielerfolg /
HRB Essen vergibt Steilvorlage im Titelrennen
"Bene" Bartoldus erstmalig in der Saison Topscorer
26. Februar. Die Meinung "der Bessere soll gewinnen" ist dem Autor, Kaberettisten und leidenschaftlichen VfL Bochum Fan Frank Goosen im Sport zuwieder. "Die Zuschauer mit dieser Einstellung haben in einem Fußballstadion nichts zu suchen." Als ob alle Spieler der Ahorn-Panther am Freitagabend in der WDR-Talkshow Kölner Treff das Kurzplädoyer des eingefleichten Fußballfans und VfL-Vorstandsmitglied zur Leidenschaft im Sport gesehen hätten, präsentierte sich das gesamte Team der SG Ahorn-Panther (inklusive Trainer Detlef Tipp und Abteilungsleiter Michael Günther) mit einer ganz anderen intrinsischen Motivation, nach der 66:82-Niederlage gegen Essen am letzten Spieltag, in Hamburg
Dementsprechen gingen die Rollstuhlbasketballer der SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld in Hamburg-Wansbeck in den Ring. Vor einer Woche noch auf den Boden der Tatsachen zurück geholt (und von Platz Eins der Liga gestoßen), stiegen die SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld beim Spitzenreiter Hamburger SV am viertletzten Spieltag wie Phoenix aus der Asche und beendeten mit einem eindrucksvollen 62:54 (26:28)-Sieg die einwöchige Regentschaft des HSV an der Tabellenspitze der Liga. Der lachende Dritte wäre bei einem sonntäglichen Heimsieg gegen Osnabrück der HRB Essen gewesen. Aber zur allgemeinen Überraschung verlieren die Bären mit 59:71 gegen den defensivstarken RSC Osnabrück (siehe im Nachtrag zum Spieltag oben).
Nach einem nervösen Auftakt beider Teams konnten die
Ahorn-Panther als erstes Akzente setzten
und eine 9:4-Führung (6. Minute) herausspielen. Bis kurz vor der
Halbzeit (25:22, 18.) kontrollierten das Tipp-Team mit einer erstmalig in der
Saison gespielten offenen aggressiven Manndeckung den Gegner, ehe die
Konzentration nachließ und der HSV mit 28:26 in die Halbzeit ging. Die Pause
nutzen die Paderborner Rollis zur Rückbesinnung auf den Matchplan (knallharte
Defense, weites Kreuzen gegen die Hamburger Ganzfeldpresse nach Korberfolg und
individuelle Aufgabenverteilung in Spielsituationen) gegen den HSV.
Basierend
auf einer knallharten Verteidigung meldeten sich die Ahorn-Panther mit einem
12:4-Lauf (38:32, 27. Minute) zurück. „Die Leidenschaft und positive Anspannung
in den Gesichtern der Spieler in dieser Phase war für mich ein Zeichen, dass
nur wir gewinnen konnten“, und diese Beobachtung brachte den Trainer Detlef Tipp schon im dritten Viertel an der
Seitenlinie in Sieglaune. So sprang Benedikt Bartoldus (22 Punkte) für den
etatmäßigen SG-Topscorer Brian Roberts in die Bresche und stellte den Gegner
mit der besten Saisonleitung über die gesamte Spielzeit vor die größten
Probleme. Zwar kam der HSV in zwei Phasen in Schlagdistanz (48:46. 36. und 52:50)
doch in beiden Situationen konnte ein wild entschlossener Philipp Wilmes mit
Fastbreakpunkten die Hansestädter auf Distanz halten.
Direkt nach dem Schlusspfiff analysierte der enttäuschte HSV- und Damennatiotrainer Holger Glinicki kurz und treffend: „Die Mannschaft mit dem größeren Willen hat das Spiel gewonnen.“
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Ahorn-Panther wollen es im Norden wissen
"Do-or-die" Spiel beim Spitzenreiter HSV
"Wenn wir alle schlagen, können wir es schaffen"
19. Februar. "Zu 50% stehen wir im Viertelfinal, aber die halbe Miete ist das noch nicht" (Rudi Völler). Mit halbe Sachen geben sich die Ahorn-Panther nicht zufrieden. Beim Spitzenspiel des viertletzten Spieltages stehen die heimischen Rollstuhlbasketball beim Hamburger SV vor einem "Alles-oder-nichts" Spiel. Aber auch der HSV darf nicht verlieren.
In der Vorwoche übernahm der HSV (18:2), nach der Paderborner Niederlage gegen Essen, als lachender Dritter die Tabellenführung. Jetzt mussen die Hanseaten Flagge zeigen gegen die hochmotivierten Ahorn-Panther (16:4), die am Samstagabend noch einmal aus eigener Kraft in den Kampf um die Meisterschaft der zweiten Bundesliga Nord einzugreifen können.
Wie man die aufstiegswilligen Hamburger knacken kann haben die Ahorn-Panther im Hinspiel beim deutlichen 66:58 (36:19)-Heimsieg gezeigt. Bis zum 35. Minute (58:39) spielten die Ahorn-Panther den Gegner an die Wand und nur die abnehmende Konzentration im letzten Viertel verhinderten eine hohe Klatsche für das Team von der Alster. Von dem Spiel an ging der HSV aber steil und marschierte durch die Liga.
Das zweite Gesicht der Ahorn-Panther hat der HSV aber auch schon im Erstrundenpokalmatch erlebt. Anfang der Saison gerieten die Paderborner mit 56:72 (32:42) im DRS-Pokal unter die Räder.
Welches das wahre Gesicht der Ahorn-Panther ist, darüber kann der HSV noch bis Samstag rätseln. Nur eines ist für das Spitzenspiel klar. Hamburg will mit aller Macht aufsteigen und dieser Weg führt nur über das Paderborner Team. "AlsTabellendritter fühlen wir uns in der Außenseiterrolle pudelwohl", erklärt Trainer Detlef Tipp. "Und mit einem Sieg in Hamburg sind wir wieder mitten im Titelgeschäft dabei. Es liegt alleine an uns, was wir aus der Situation machen."
Und schon der ehemalige HSV-Spieler und derzeitige Wolfsburger Fußballtrainer Felix Magath wusste, worauf es in Top-Spielen ankommt. "Qualität kommt von quälen." So berufen sich die Ahorn-Panther vor den letzten vier Saisonspielen nur zu gerne auf das HSV-Kopfballungeheuer aus den 1980er Jahren, Horst Rubesch. Denn schon er wusste "Wenn wir alle schlagen, können wir es schaffen."
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Der 10. Spieltag in der zweiten Rollstuhlbasketball-Bundesliga Nord:
Die Bären ziehen dem Panther das Fell über die Ohren
Paderborn nach Niederlage nur noch Dritter
Hamburg nach Sieg in Osnabrück neuer Spitzenreiter
12. Februar. Einen herben Dämpfer erlebten die Titelträume der SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld in der zweiten Rollstuhlbasketball Bundesliga Nord. Gegen den direkten Konkurrenten Hot Rolling Bears Essen verloren die Ahorn-Panther mit 66:82 (31:38) nicht nur ihr zweites Saisonspiel, sondern auch die Tabellenführung. Lachender Dritter war an diesem zehnten Spieltag der Hamburger SV, der als neuer Spitzenreiter in die Schlussphase der Saison geht.
Von Beginn an entwickelte sich von beiden Seiten ein intensives, ausgeglichenes (11:10, 5. Minute) Spitzenspiel. Die ersten Essener Nadelstich (11:18, 8. Und 20:31, 15.) konnten die Ahorn-Panther noch mit hohem kämpferischen Aufwand wieder aufholen (37:38, 23.). Die Vorentscheidung gelang den von Co-Trainer Stefan Quuark (gute Besserung an den grippe geplagten HRB-Coach Karl-Heinz Kolf) mannschaftlich top organisierten und eingestellten Essenern kurz vor Ende des dritten Viertel. „Beim Stande von 50:54 haben uns drei einfache Gegenkörbe das Genick gebrochen“, resümierte SG-Trainer Detlef Tipp. Genau in dieser Phase kassierten die Paderborner Center Bartoldus und Roberts auch ihr viertes Foul. Ein Nachteil der im letzten Viertel nicht zu kompensieren war. Die Gäste nutzen meisterlich die Foulbelastung der Ahorn-Panther in der Schlussphase aus und stürzten den Gastgeber von Platz eins. „Wenn wir 82 Gegenpunkte in einem Spitzenspiel kassieren, haben wir oben in der Tabelle auch nichts zu suchen“, sagte der enttäuschter Flügelspieler Philipp Wilmes. Jetzt heißt es Wunden lecken für die heimischen Rollstuhlbasketballer vor dem, aus Paderborner Sicht, entscheidenden Auswärtsspiel beim neuen Spitzenreiter Hamburger SV in zwei Wochen
Eine meisterliche Leistung der Bären aus Essen, bei denen Auswechselspieler Jens Hillmann (8 Punkte) eine starke Partie ablieferte.
Der Freaky February startet mit dem Duell PANTHER gegen BÄREN
Es geht um Platz zwei (in NRW)
Das Spitzenspiel entscheidet wohin der Weg führt
06. Februar. Bevor in der amerikanischen Basketball-College-League der "March-Madness" auf dem Programm steht, startet für die Ahorn-Panther der „Freaky February“ mit dem NRW-Klassiker gegen HRB Essen, den Dritten der zweiten Bundesliga Nord.
Nur zu gerne denkt der heutige Spitzenreiter an die Saisoneröffnung als Aufsteiger im Jahre 2010 zurück. Mit einer taktischen Meisterleistung tanzten die Ahorn-Panther damals mit den Essener Bären Tango und gewannen souverän und locker mit 78:58. Eine Niederlage mit Folgen für das Essener Selbstvertrauen in den weiteren Duellen. Nach einer starken zweiten Hälfte gewannen die Ahorn-Panther auch das Rückspiel 61:59 (34:39). Selbst beim ungleichen Duell in der Hinrunde benötigte Essen gegen das Rumpfteam der Ahorn-Panther mehr als eine Hälfte um das Spiel mit 66:59 (29:35) über die Runden zu bringen.
So geht es am Samstag ab 18 Uhr in der Lise-Meitner Halle in dem Duell, neben Platz zwei in der „inoffiziellen Rollstuhlbasketball-NRW-Rangliste“ (hinter dem Erstligisten Köln 99ers), auch um die besten Ausgangsposition im Rennen um Platz Eins in der zweiten Bundesliga Nord. Zur Bewahrung der letzten Titelchance muss HRB Essen (14:4 Punkte) gewinnen. Als Spitzenreiter können die Ahorn-Panther selbstsicher das Topduell des Spieltages angehen. „Denn uns ist es egal auf welchen Tabellenplatz wir stehen, wir wollen jedes Spiel gewinnen“, ist der Grundtenor im Team von Spielertrainer Detlef Tipp. „Und dieses Basketball-Feeling haben wir auch schon im Hinspiel, trotz der knappen Niederlage, eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“
So freuen sich die Ahorn-Panther den Zuschauern ein weiteres Spitzenspiel präsentieren zu können und hoffen, dass auch wieder viele Essener Fans (allen voran „the voice of the league“ HRB-Hallensprecher Rainer Greber) den Weg in die Lise-Meitner Halle finden.
Das gute Verhältnis der beiden Vereine dokumentierte ein Kommentar eines Essener Fans während der Halbzeitpause im diesjährigen Hinspiel. „Ich will ja das Essen das Spiel gewinnt, aber mit eurer Rumpftruppe so eine starke Leistung zu zeigen bringt uns bestimmt noch in größte Probleme“, sagte der „namentlich unbekannte HRB-Fans“ dem Ahorn-Panther Trainer mit einem Schulterklopfen im Vorbeigehen. Leider lag der „Unbekannte“ mit seinem Fachwissen zur zweiten Halbzeit leicht daneben. Aber die Ahorn-Panther haben ja noch das Rückspiel am Samstag um den Fan als HRB-Orakel wieder zu inthronisieren.
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Die Eins steht auch nach dem knallharten Offensivspektakel
Freiwurfserie in der Crunch-Time
bringt 86:75-Auswärtssieg in Bonn
Wilmes und Schmidt schenken dem Gegner 33 Punkte ein
Viertelstände: 18:18, 22:18, 15:22, 20:28
29. Januar. Schunkelbasketball ist anders. Trotz der tolerierten intensiven Stuhlarbeit mit den „Rammbügeln“ entwickelte sich von Beginn an ein hochspektakuläres Basketballspiel mit vielen individuellen Phasen, was für beide Teams spricht.
Den Versuch ASV-Center Guido Wimmer (insgesamt 39 Punkte) über das Feld zu jagen misslang. Bonn führte schnell 14:4 (4. Minute) ehe Paderborn die Zügel in die Hand nahmen. Die Umstellung auf eine 3-2-Zone ließ die 100%-ige Angriffsquote der Gastgeber schmelzen und innerhalb von 280 Sekunden zeigte die Anzeigetafel eine 18:14-Führung (9:08 min) für den Spitzenreiter aus Padeborn an.
In der nächsten ausgeglichenen Phase (9:12 bis 15. Minute, 28:24) hielt Paderborn die Führung. Der nächste Bonner 14:4-Run (38:32, 18.), unterstützt durch drei Mitteldistanzwürfe von Maike Norgall (12 von 14 Punkten in der ersten Hälfte) gewährte Bonn wieder Oberwasser.
In den folgenden 11 Minuten nahm die Partie an Intensität zu und Paderborn kämpfte sich langsam auf 54:55 (29.) heran. Nach einer viertelübergreifenden 7:2-Serie (61:57, 31.) sahen die Ahorn-Panther erstmalig wie der sichere Sieger aus. Doch drei überhastete Angriffsaktionen gönnten dem ASV die Rückeroberung der Führung (63:61, 33.), die Bonn bis zur 36. Minute (68:69) halten konnte.
Eine Auszeit mit der Ansage zur taktischen Rückbesinnung auf das ausgegebene Gameplay setzten die Spieler zur zweiten Vorentscheidung zum 74:69 (37.) um. Doch das unermüdlich fightende ASV-Team verkürzte noch einmal innerhalb von 80 Sekunden zum 74:73. Doch 8 Freiwurftreffer (zum 82:75) in Serie von den selbstsicheren und nervenstarken Ahorn-Panthern Roberts (2/2), Wilmes (4/4) und Bartoldus (2/2) entnervten den Gegner endgültig. Bis zum Ende sahen die Zuschauer ein spektakuläres Basketballspiel, bei dem sich das Team mit der größeren spielerischern und taktischen Grundstruktur den 86:75-Sieg verdiente.
Als Fazit bleibt: Ließen sich die Ahorn-Panther auf den „harten Infight“ mit den Bonnern ein, hatte man das Spiel im Griff. Verteidigte man „nur“ den Raum konnte der 39-jährige Guido Wimmer den Gastgeber im Spiel halten. Für die mentale Stärke im Paderborner Kader sprechen die 50 Offensivpunkte in der zweiten Spielhälfte. Außerdem machen die 33 Punkte im 2er und 3-Punkte-Bereich von Danilo Schmidt und Philipp Willmes die Ahorn-Panther Offensive für jeden Gegner in der Liga unberechenbar.
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Vorentscheidung im Abstiegskampf der ersten Liga?
Oldie-Duelle in Bonn
Die 39-jährigen ASVer Wimmer und Fischer gegen Paderborns Marathonmann Krietenbrink
26. Januar. Nach dem lockeren Rückrundenauftakt gegen Warendorf (73:56), stehen die Rollstuhlbasketballer der SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld heute um 16 Uhr beim Tabellenvierten ASV Bonn in der zweiten Bundesliga Nord vor einer weitaus schwierigeren Aufgabe.
Der 77:60-Hinspielerfolg wird den Spitzenreiter nicht in Sicherheit wiegen. „Mit einer Ganzfeldpresse haben wird in unserem ersten Saisonspiel den ASV Bonn überrascht“, schaut Spielertrainer Detlef Tipp auf das Hinspiel zurück. „Da musste der reaktivierte 39-jährige Bonner Spitzenspieler Guido Wimmers ordentlich schwitzen.“ Doch so einfach wird es nicht noch einmal für die Ahorn-Panther. Zusätzlich verstärkt der ehemalige Erstligaspieler und Nationalspieler Sven Fischer den ASV Bonn in den Heimspielen. „Als Spitzenreiter brauchen wir uns aber vor niemanden zu verstecken“, gibt sich der Paderborner Oldie Heinz Krietenbrink zuversichtlich. Der ältester Starting-Five-Spieler der Liga freut sich, dass Wimmer und Fischer in der zweiten Liga mit an Bord sind. "Jeder starke End-Dreiziger steigert die Attraktivität der zweiten Liga Nord und ist für die jungen Spieler eine echte Standortbestimmung." So können die Wimmers und Fischers der Liga noch mindestens zehn Jahre Verantwortung in ihren Teams übernehmen. Nur am Samstag sollen beiden gegen die Ahorn-Panther "alt aussehen." Denn zu gerne würden die Ahorn-Panther als Spitzenreiter in den Entscheidungsmonat Februar gehen. Dann geht es gegen Essen und in Hamburg um Alles-oder-nichts.
Der Drei-Hasen-Einwurf zur
Abstiegssituation in der ersten Bundesliga
Kaputzen sind am Wochenende en vogue
26. Januar. Die zweite Bundesliga Nord holt an diesem Wochenende die ollen Kaputzen-Sweatshirts hinten aus dem Schrank, fährt in diesem Edgar Wallce-Look zu den Zweitligaspielen und solidarisiert sich mit dieser Geste mit den Christink-Schützlingen im Erstligaabstiegskampf . Denn...
Von weitreichendem Interesse für die gesamte zweite Liga Nord ist der 14. Spieltag der ersten Liga an diesem Wochenende. Vor allem die abstiegsbedrohten Teams aus Berlin, Langenhagen, Osnabrück und Warendorf werden den Keyscout-Ticker am Samstagabend bemühen.
Ab 19 Uhr kann im Duell Jena Caputs gegen RSV Baskets Salzburg eine Vorentscheidung zum Thema Erstligaabstiegsplätze fallen. Nach der 48:75-Hinspielniederlage steht Jena unter Zugzwang. Die Christink Schützlinge müssen gegen Salzburg und Hannover (25.02.) gewinnen, da bei einem Dreiervergleich Salzburg gegenüber Jena und Hannover der lachende Dritte wäre.
Im Falle eines Sieges von Jena gegen Salzburg ruhen bei den Caputs und der United die Hoffnungen auf die Duelle gegen die geschwächten Kölner. Klare Devise ist: "Wer dann gegen die Rheinländer (Hannover - Köln am 05.02.; Jena - Köln am 11.02.) gewinnt, kann mit einem Sieg im direkten Aufeinandertreffen (Jena - Hannover, 25.02.) mit etwas Glück für die kommende Erstligasaison planen.
Somit ist zumindest für dieses Wochenende die gesamte zweite Bundesliga Nord ein Kaputzenfan.
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Drei Richtige für Eschen am Wochenende
Kein zweiter Krimi gegen Warendorf
Ahorn-Panther schicken Warendorf mit 73:56 in den Abstiegskampf
Viertelergebnisse: 17:12/16:10/22:14/18:20
So sah es die Neue Westfälische Paderborn in der Ausgabe (23.01.12)
23. Januar. Die Rollstuhlbasketballer der SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld meldeten sich mit einem deutlichen 73:56 (33:22) - Sieg gegen BBC Warendorf in der zweiten Rollstuhlbasketball Bundesliga nach der kurzen Winterpause erfolgreich zurück.
Spannung wird anders geschrieben
Wie von Paderborns Flügelspieler Philipp Wilmes versprochen „wurde ein weiterer Basketballkrimi wie beim 66:65-Hinrundenerfolg dank einer engagierten Verteidigungsarbeit frühzeitig ausgeschlossen.“ Nach einer 17:6-Startphase überließen die Ahorn-Panther dem Gegner die Initiative. Warendorf konnte zwar auf 23:20 verkürzen, „doch für den Sieg kamen die Gäste zu keiner Zeit des Spiel in Betracht“ war sich Spielertrainer Detlef Tipp des Erfolges jederzeit gewiss. Dem kurzen BBC-Aufbäumen setzte Philipp Wilmes mit 12 von 16 Punkten im zweiten Viertel einen Riegel vor und brachte den Spitzenreiter mit einer 11-Punkte-Führung in die Halbzeit. Mit Blick auf dem Freaky-Febuary wurde die neuen Akzente in der Verteidigung erfolgreich aufgenommen. Mit sehenswertem Überzahlspiel kontrollierten die Ahorn-Panther problemlos den Gegner und bauten den Vorsprung bis auf 59:36 (32. Minute). Die Auswechslung des 30-jährigen Wilmes brachte einen kleinen Bruch ins Paderborner Spiel, sodass Warendorf bis zum Abpfiff (73:56) Ergebniskosmetik betreiben konnte. „Das war vom gesamten Team in der Verteidigungsarbeit ein erfolgreiches Zeichen in Richtung der kommenden Gegner“, erklärte Top-Scorer Brian Roberts (31 Punkte) mit einem Augenzwinkern.
Drei auf einen Streich
Mit einem breiten Grinsen machte sich Neuzugang und Doppellizenzinhaber Maurice Eschen auf den Rückweg nach Hannover. Seine drei Siege innerhalb von nur 28 Stunden waren an diesem Wochenende im deutschen Rollstuhlbasketball wohl nicht zu toppen. Nachdem ihm Samstagmittag mit dem RSG Langenhagen II in der Oberliga Nord ein überraschender 54:47 (22:30) - Sieg gegen den Ligazweiten Kiel Wheelers gelang, legte er gleich nach und fegte Gegner ASV Göttingen mit 67:31 (31:15) aus der Halle. Sonntag war der Warendorfer Skalp seine nächste Trophäe. So lautet die persönliche Bilanz von Maurice am Wochenende: 4-19-6. Vielleicht sind dies schon drei Richtigen auf dem Weg zum Lottomillionär? Sein Paderborner Team wünscht ihm viel Glück bei der Mittwochs- und Samstagsziehung der Glückszahlen.
"Das Rematch" oder einfach nur
"der Rückrundenauftakt"

SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld - BBC Warendorf
14. Januar. Nur fünf Wochen nach dem äußerst knappen 66:65-Auswärtssieg beim BBC Warendorf stehen sich beide Team zum Rückrundenauftakt in Paderborn schon wieder gegenüber. Klare Vorgabe von beiden Seiten, was die Stunde in der Lise-Meitner Halle schlägt. Der Tabellenfünfte Warendorf will sich für die knappe Hinspielniederlage zu revanchieren. Bei der SG Paderborn/Bielefeld soll weiterhin vorne die Eins stehen.
Im Boxsport würde diese sportliche Konstellation emotional aufgegriffen und als Rematch tituliert. Im Basketball ist es aber schlicht und einfach der Rückrundenauftakt gegen einen Gegner der im Hinspiel ein Spiel auf Augenhöhe zeigte. Spielentscheidend für den Ausgang wird auch das Duell der im Hinspiel verletzungs- bzw. krankheitsbedingten Center sein. Auf Paderborner Seite war Benedikt Bartoldus zum Coachen verurteilt und bei Warendorf fiel Andrè Heseker kurzfristig aus. Im Rückspiel sind beide Center dabei und man wird sehen welcher Spieler eine größere Bedeutung für sein Team hat.
Beide Teams stellen sich auf ein weiteres intensives Spiel ein und es bleibt abzuwarten welches Team die richtigen Lehren aus dem Hinspiel gezogen hat und sich die wichtigen Punkte für den weiteren Saisonverlauf holen kann.
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Glücklicher 66:65-Erfolg in Warendorf
Ahorn-Panther erkämpfen sich den Hinrundentitel...
...stellen aber keinen Anspruch auf einen Kreisverkehr vor der Lise-Meitner Halle
18. Dezember. Zweitligasport erlebt in Paderborn einen Boom. Nachdem die Fußballer des SC Paderborn mit einem 3:2-Erfolg in Düsseldorf die Fabelserie der Fortuna mit 25 ungeschlagenen Ligaspielen in Folge pulverrisierte und als vierter zu Weihnachten an das Erstligator anklopft legten die Basketball der webmoebel Baskets mit dem überdeutlichen 87:73-Sieg gegen den bis dahin Tabellenzweiten Kirchheim Knights nach. Auch die Basketball-"Fußgänger" können an einem guten Tag jedes Team der Liga schlagen und sind ein Geheimfavorit für die im April beginnenden Play-Offs.
Mit dem Hinrundentitel setzten die Rollstuhlbaketballer der SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld dem Paderborner Sportwochenende aber die Krone auf. Durch den knappen 66:65-Erfolg beim BBC Warendorf führen die Ahorn-Panther tabellarisch das Paderborner Zweitligatrio an und haben sich vielleicht mit Platz eins nach der Hinrunde bei der Stadt Paderborn, genauso wie die Fußballer des SCP, einen Kreisverkehr vor der Lise-Meitner Heimspielhalle verdient.
Hitchcock läßt grüßen
In einem wahren Rollstuhlbasketballkrimi holten sich die SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld mit einem 66:65 (30:36)-Auswärtssieg beim BBC Warendorf die Hinrundenmeisterschaft in der zweiten Rollstuhlbasketball Bundesliga Nord.
Ohne den mit einer Rückenverletzung zum Zuschauen verurteilten Paderborner Centers Benedikt Bartoldus agierten die Ahorn-Panther zu Beginn mit einer Ganzfeldpresse gegen des Ex-Nationalspielers Jens Wibbelt. Der Wirkungskreis des BBC-Topscorers (nur sechs Punkte bis zur 16. Minute) wurde auch erfolgreich eingeengt. Jedoch ließen die Ahorn-Panther zu viele einfache Körbe des Gastgebers zu (Jörg Heichel 8 von 10 Punkten) zu.
Beim Stande von 16:24 (15.) brachte der Wechsel auf eine Zonenberteidigung kurzfristigen Erfolg. Mit sechs Fast-Break-Punkten von Danilo Schmidt verkürzten die Ahorn-Panther auf 22:24 (17.). In der Folge unterschätzten die Ahorn-Panther aber die Wurfkünste von Jens Wibbelt, der mit weiteren 18 Punkten der Hauptprotagonist für den Bestand der Warendorfer 51:46-Führung war. Im letzten Viertel konzentrierte sich der Spitzenreiter endlich auf die entscheidenden Warendorfer Spieler und im Angriff fokussierte sich SG-Center Brian Roberts auf das was er kann. Optimal in Szene gesetzt von seinen Mitspielern schoss Roberts mit 15 Punkten im letzten Viertel die SG Paderborn/Bielefeld über die erste Führung (59:58, 35.) zum 65:61 (39.).
„Im Glauben an den vorzeitigen Sieg ließen wir aber unnötigerweise die Zügel schleifen und legten Warendorf noch einmal den Siegeswurf in die Hand“, erklärte SG-Spielertrainer Detlef Tipp. Jedoch vergab der stärkste BBC-Spieler Jens Wibbelt acht Sekunden vor dem Ende den goldenen Schuss und kürte die heimischen Rollstuhlbasketballer zum Hinrundenmeister in der zweiten Liga Nord.
Der nur kurze Jubel der Ahorn-Panther nach dem Schlusspfiff wich der Erleichterung, nach einer verletzungsreichen und auch nach dem Spielende weiterhin kuriosen Hinrunde als Spitzenreiter in die Winterpause zu gehen. "Manche Probleme entstehen einfach nicht in Einzelsportarten" war der treffende Kommentar vom "ruhenden Pol" im Team der Paderborner Ahorn-Panther.
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Nachschlag in Warendorf
Es "wibbelt" meistens nur beim BBC
15. Dezember. In einem Nachholspieltag der zweiten Rollstuhlbasketball Bundesliga Nord geht es für die SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld am Samstagnachmittag um 14 Uhr um die Hinrundenmeisterschaft.
Punktgleich mit dem Aufstiegsfavoriten Hamburger SV aber mit dem besseren direkten Vergleich ausgestattet haben es die Ahorn-Panther mit einem Sieg selbst in der Hand als Spitzenreiter in die vierwöchige Winterpause zu gehen.
Nach dem letztjährigen Aufstieg und Platz zwei in der Abschlusstabelle „war in diesem Jahr nicht an eine Wiederholung der Vorjahresleistung zu denken“ blickt Trainer Detlef Tipp auf die Hinrunde zurück. „Immer wieder auftretende personelle Probleme ließen keine weitsichtige Planung zu, sodass wir von der derzeitigen Ligasituation selber sehr überrascht sind.“ Doch diese in der Vereinsgeschichte einmalige Chance auf die Hinrundenmeisterschaft in der zweiten Liga wollen sich die Ahorn-Panther sich nicht nehmen lassen.
So einfach wie die letzten beiden Spiele in Berlin (80:58) und gegen Langenhagen (89:65) wird die Aufgabe in Warendorf aber nicht. Der Zweitligadino mit ca. elf Zweitligajahren in Folge lebt von den Künsten des 25-jährigen ehemaligen Nationalspieler Jens Wibbelt (Ø 20,3 Punkten). „Wenn wir den BBC-Flügelspieler ausschalten werden wir in Warendorf unseren nächsten Erfolg einfahren“, hofft sein Gegenüber Danilo Schmidt.
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Trotz Foulproblemen zum Sieg
Teamleistung zwingt Langenhagen in die Knie
13. Dezember. Kühlen Kopf behielten die Rollstuhlbasketballer der SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld beim 89:64 (44:30)-Erfolg gegen die vom Abstieg bedrohte RSG Langenhagen und verteidigten am Ende souverän Platz eins in der zweiten Bundesliga-Nord.
Bis zur kurz vor der Halbzeit lief alles nach Plan. Die Ahorn-Panther führten 36:23 (16.) und alles sah, auch ohne den verletzten Aufbauspieler Heinz Krietenbrink, nach einem lockeren Heimsieg aus. Doch das fünfte Foul des extrem nervös auftretenden Paderborner Neuzugangs Maurice Eschen gegen seinen Ex-Verein, drei Minuten vor der Pause, mischten die Karten im Spiel völlig neu. Da kein weiterer 1-Punkte-Spielter zur Verfügung stand musste Trainer Detlef Tipp durch die 14,5-Punkte-Regelung die komplette taktische Marschroute über den Haufen werfen. Neben Eschen auch noch Center Bartoldus ausgewechselt werden. Langenhagen witterte die Chance, spielte aggressiver und konnte aber gegen die nun defensivere Verteidigung den Abstand im dritten Viertel nur auf 49:40 (27.) verkürzen. „Nach einigen Minuten hatten der Eingewöhnung in die neue Situation hatten wir die Verteidigung wieder im Griff, sodass ich mir sehr sicher war das zum Ende hin nichts mehr anbrennen würde“, erklärte Coach Tipp rückblickend. Gegen die mit zunehmender Spielzeit ungestüm anrennenden Gäste erhöhten die Ahorn-Panther innerhalb von sieben Minuten zum vorentscheidenden 73:52 (34.). „Das war eine unglaubliche Teamleistung, wie man körperlich unterlegen in der zweiten Hälfte den Gegner niederkämpfte.“ So waren es Johannes Herter (10 Punkte) mit wichtigen Mitteldistanztreffern und die zum zweiten Mal ins kalte Wasser geworfene Jugendspielerin Stephanie Altmeier (4), die dafür sorgten, dass der Spitzenreiter zu keiner Phase vom Gegner auszurechnen war.
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Erster Paderborner Ligaerfolg bei ALBA
Ahorn-Panther fegen Berlin mit 81:58 (40:17) vom Parkett
06. Dezember. Es wurde der von Paderborns Top-Scorer Brian Roberts prognostizierte deutliche Erfolg gegen die stärker eingeschätzten Hauptstädter. Bis zum 8:7 (7. Minute) sortierte die SG ihre Verteidigung, ehe man routiniert das "Center-Hochspiel" von ALBA ins Leere fahren ließ. Der stetige Wechsel zwischen einer Raumverteidigung und einer Ganzfeldpresse tat sein übriges zum 40:17-Halbzeitstand.
Nach der Pause schaltete man in de rVerteidigung zwei Gänge zurück und es entwickelte sich ein Offensivspektakel (28:20) im drittel Viertel. So lief das Spiel im letzten Viertel unspektakulär aus.
Alles wichtige zum nächsten Gegner
Am Sonntag geht es gegen den in Abstiegsgefahr befindlichen RSG Langenhagen. Nach dem ernüchternden Saisonauftakt reaktivierte die Damennatio-Cotrainerin Corina Robitschko den langjährigen Zweitligacenter Markus Zeiske aus der Zweiten, der aus familiären Gründen eigentlich kürzer treten wollte. Tipps kann sich die Damennatio-Cotrainerin von ihren "Chefe" Holger Gliniki geben lassen. Er musste mit seinem HSV schon einmal die Heimstärke der Ahorn-Panther anerkennen.
Für den Paderborner Neuzugang Maurice Eschen wird es ein emotionales Spiel. Der kurzfristig vor zwei Spielen aus Langenhagen wechselnde 22-jährige ist mit einer Doppellizenz immer noch für RSG II tätig. Maurice spielt also erstmalig gegen viele gute Freunde und hoffte auch, dass die RSG die Punkte zum Klassenerhalt frühzeitig zusammen bekommt. Nur soll es nicht in Paderborn sein
Da war ja noch was
Achja. Essen verlor überraschend gegen Warendorf. Somit sind die Ahorn-Panther neuer Spitzenreiter in der Liga. Aber die Eins vorne ist in Paderborn nicht so wichtig. "Wir wollen einfach nur gewinnen wenn wir auf dem Feld sind" ist der allgemeine Tenor im Team.
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Vom Pauli-Fanblock nach Berlin
Die Ahorn-Panther sind in Berlin gefordert.
03. Dezember. Nachdem die beiden anderen Zweitligisten in Paderborn versagten (SC Paderborn musste gegen 1 FC St. Pauli in der 92. Minute das 1:1 hinnehmen, yeeeaaahhhh. Und die Basketballkollegen der webmöebel Baskets verloren mit 68:77 in Jena) müssen nun die Rollstuhlbasketballer wieder die Kastanien aus dem Feuer holen.
Die längste Auswärtsfahrt der Saison steht für die Zweitliga-Rollstuhlbasketballer der SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld an. Samstag um 18 Uhr muss das Team von Detlef Tipp beim Vorletzten ALBA Berlin den Platz in der vierköpfigen Spitzengruppe der Liga verteidigen. Doch unterschätzen darf man den Aufsteiger nicht. Auch wenn man bei einzigen bisherigen Duell gegeneinander vor zwei Jahren im Pokal einen deutlichen 60:27-Erfolg gab. „Mittlerweile spielt ALBA seit drei Jahren in identischer Besetzung und hat als Aufsteiger die Saisonspiele zumeist nur knapp verloren“, so Paderborns Top-Scorer Brian Roberts. „Aber wir wollen mit einem deutlichen Sieg ein schönes Wochenende in Berlin verbringen.“
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Nur ein Arbeitssieg gegen Osnabrück
Ein leidschaftsloses 62:57 stand hinterher zu Buche
Das es nicht zu einer Spielabsage kommen musste, haben die Ahorn-Panther dem Neuzugang Maurice Eschen zu verdanken. Sein Heimatverein RSG Langenhagen ermöglichte diesen kurzfristigen Wechsel, sodass dem Spiel nichts im Wege stand. Der 21-jährige Aufbauspieler spielt mit einer Doppellizenz in Paderborn und wird weiterhin die zweite Mannschaft der RSG unterstützen. In Paderborn will Maurice dem Außenspiel neu Akzente geben und sich sportlich weiter entwickeln.
Gegen die enge Verteidung des RSC Osnabrück verzettelten sich die Gastgeber immer wieder in Einzelaktione die in Würfen unter Druck endeten. Bis kurz vor der Halbzeit (17:18, 17. Minute) sahen die Zuschauer ein spannendes Spiel mit insgesamt zehn Führungswechsel. In den letzten drei Minuten der ersten Hälfte verlor der RSC ihr Ordnung. Mit einem 9:0-Zwischenspurt nutzten die Ahorn-Panther die Schwächphase aus. "Der Gegner war angeknockt und nur der Halbzeitpfiff rettete Osnabrück vor dem Ko.", ist sich Trainer Detlef Tipp in der Nachbetrachtung sicher. Mit einer agressiven Presse suchten die Ahorn-Panther die Vorentscheidung. Doch Schwächen in der Rückwärtsbewegung brachten die Gäste immer wieder zu einfachen Korblegern, sodass der Vorsprung auf 40:38 (30.) schmolz.
Doch mit der einzigen Phase eines geordneten Angriffsspiels setze sich das Paderborner Team wieder auf 10 Punkte ab. Doch wiederum ging Snabrück nicht zu Boden und kämpfte sich noch einmal auf 50:47 (35.) heran. Doch zu mehr reichte es zum Glück nicht mehr. Paderborn schaukelte das Spiel über die Zeit und gewann am Ende unspektakulär mit 62:57.
Weiter geht es Samstag, den 03.12 um 18 Uhr bei ALBA Berlin.
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Der Geschmack des Siegens ist wieder da
An diesem Spieltag ist alles drin
22. November. Die knappe Niederlage in Essen und der 66:58-Erfolg gegen den HSV haben bei den Ahorn-Panther wieder die Sinne für das Gewinnen geschärft. "Jetzt wissen wir wo wir stehen und was möglich ist wenn wir aggressiv verteidigen", so ist der allgemeine Tenor im Team. Doch mit Osnabrück kommt ein Gegner mit Rückenwind nach Paderborn. Nach vier knappen Auftaktniederlage gelang der lang ersehnte erste Saisonerfolg gegen ALBA Berlin.Das sich der ehemalige Nationaltrainer Frits Wiegmann auch in Paderborn etwas ausrechnet, zeigte die Anwesenheit von RSC-Center Dennis Nohl beim SG-Heimsieg gegen HSV. Doch Die Ahorn-Panther wissen was sie erwartet. Immerhin spielten mit Heinz Krietenbrink, Brian Roberts und Danilo Schmidt ein Paderborner Trio bereits unter Frits Wiegmann.
Die defensivestarken Osnabrücker werden nicht umsonst respektvoll in der zweiten Liga auch "RSC Catenaccio" genannt. Die langen Dennis "Fluppe" Nohl (Ø15,4 Punkte), Volker Greiwe (Ø17.4) und Rudi Springmeier (Ø12,6) machen die eigene Zone eng und verleiten den Gegner zu schnellen Mitteldistanzwürfen. Beim Sieg gegen Berlin ließ der RSC gerade einmal 35 Gegenpunkte zu.
Für die Ahorn-Panther heißt es mit der eigenen Schnelligkeit und Aggressivität an die Leistungen des letztjährigen 63:42-Hinspielerfolges anzuschließen. Was passiert, wenn man sich dem gemäßigten Osnabrücker Tempo anpasst mussten die Ahorn-Panther in der Rückrunde beim knappen 54:52-Sieg miterleben.
Die Karten werden neu gemischt
Der 5. Spieltag:
Mit derzeit 8:0 Punkten ist Essen auch beim fünften Spieltag auf der sicheren Seite. Die direkte Konkurrenz hat zumeist ein Spiel weniger auf der Kappe und so wird Essen, unabhängig von Sieg oder Niederlage) aller Voraussicht nach auch nach dem Spieltag als Spitzenreiter grüßen. Aber der fünfte Spieltag hat es in sich. Eines ist aber am Sonntagabend allen klar. Die Karten sind dann neu gemischt und man wird abwarten, wie die Tabelle von Platz zwei abwärts sich gestalten wird.
Der ungeschlage Spitzenreiter HRB Essen kann beim Hamburger SV einen großen Schritt in Richtung Hinrundenmeister gehen. Ein Duell bei dem alles drin ist, denn der HSV muss gewinnen, wollen sie den Erstligaufstieg nicht aus den eigenen Händen geben.
Im Verfolgerduell könnte sich ASV Bonn mit einem Heimsieg gegen den ebenfalls mit einer Niederlage behafteten BBC Warendorf in der Spitzengruppe festsetzen. Nur bei einem ASV-Sieg mit mehr als 20 Punkte Differenz und einer ähnlich hohen Niederlage von Essen, wären die Bären die Spitze los.
Nach dem ersten Saisonerfolg will der Aufsteiger ALBA Berlin gegen RSG Langenhagen nachlegen und erstmalig in der Saison die Abstiegsplätze verlassen.
Hamburger beziehen Dresche
Ahorn-Panther siegen 66:58 (36:19)
13. November. Die SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld revanchierte sich erfolgreich in der zweiten Rollstuhlbasketball-Bundesliga für die 16-Punkte-Pokalniederlage vor zwei Wochen in Hamburg und fegt den Titelfavoriten Hamburger SV mit einem 66:58 (36:19) aus der Halle .
Wie von Flügelspieler Philipp Wilmes prophezeit brauchten die Ahorn-Panther keine weltmeisterliche Leistung gegen den HSV um zu gewinnen. „Wir mussten einfach nur aggressiver und leidenschaftlicher spielen als im Pokal“, und so lag man zwar nach 6 Minuten mit 7:10 hinten. Doch sieben vergebene Korbleger ließen erahnen in welche Richtung das Spiel gehen würde.
Ein 21:0-Lauf zum 28:10 (16.) setzte den mit drei Damennationalspielerinnen top-besetzten HSV schon früh vor vollendete Tatsachen. So sahen die beiden Paderborner Brettcenter die vier niedrigpunktigen Mitspielern mit insgesamt 31 Punkten als die entscheidenden Spieler heute an. Bis zum 58:39 (35.) spielten die Ahorn-Panther den Gegner an die Wand und nur Schwächen im Passspiel verhinderten eine Klatsche für das Team von der Alster.
In der Schlussphase konnten die Gäste mit einer Alles-oder-nichts-Mentalität noch einmal binnen drei Minuten auf 58:49 verkürzen. Doch die Ahorn-Panther brachten das Spiel entspannt nach Hause. Die letzte Belohnung seiner Mannschaft für die gute Leitung fehlte aber SG-Trainer Detlef Tipp. „Wenn man eine Partie so in den Griff hat, muss man den Gegner auch mit 25 Punkten Differenz aus der Halle schießen können.“
Herausragend war das dynamische Duo Wilmes/Schmidt auf der Flügelposition, die in gemeinsamen 40 Spielminuten 23 Punkte sammelten. Aber auch der Einer Johannes Herter bekommt ein immer besseres Spielfeeling und verbuchte vier Points.
Ahorn-Panther heiß auf Pokal-Revanche
Steffi Altmeier will mit Sieg ihren 18. nachfeiern
Der Vorbericht der Neuen Westfälischen vom 11.11.2011
09. Oktober. Zwei Wochen nach dem Pokalaus beim Titelfavoriten Hamburger SV kommt es in der Paderborner Lise-Meitner Halle zur erneuten Duell. Nachdem Philipp Wilmes in Essen, aus Mangel an Wechselmöglichkeiten im Einer-Breich, lange Zeit auf der Bank verbrachte ist der Paderborner Flügel heiß auf die Hamburger. "Die Jungs von der Alster sind zu schlagen und dafür müssen wir noch nicht einmal weltmeisterlich spielen, sondern nur einfache Fehler vermeiden." Die Ahorn-Panther haben zum Pokalspiel gegen den HSV in Telgte noch ein As im Ärmel. Danilo Schmidt erholte sich in Essen aktiv von einem grippalen Infakt und so steht "dem dynamischen Duo auf der 2er/3er-Position nichts mehr im Wege, um der Mitspielerin Stephanie Altmeier ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zum 18. zu machen, der am Donnerstag begangen wurde.
Man wird sehen, ob es ein weiters Mal für den Hamburger SV reicht, oder ob die Ahorn-Panther die entscheidenden Lehren aus der Erstrundenniederlage im Pokal gezogen hat. "Wir können in vielen Breichen noch zulegen", ist sich Trainer Detlef Tipp sicher. "Mal sehen welches Team noch mehr Luft nach oben hat." Die Wurfspots von Center Martin Steinhardt und der Flügelspielerin Edina Müller sind bekannt. Dann muss nur noch der Brettcenter Niko Classen zu Würfen über einen Gegner gezwungen werden und schon kann sich der Defensive-Rebound eingesackt werden. So die Rollstuhlbasketball-Theorie vor dem Spiel.
Die weiteren Spieltage des vierten Spieltages:
RSG Langenhagen - ASV Bonn, RSC Osnabrück - HRB Essen. BBC Warendorf - ALBA Berlin wurde auf den 19. November verschoben.
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Rumpfteam schlägt sich in Essen wacker
Paderborn verliert nur 59:66 bei den Bären
von Frank Beineke (NW-Paderborn vom 07.11.2011)Die Rollstuhlbasketballer der SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld hatten sich im Vorfeld keine Siegchance ausgerechnet. Angesichts der immensen Personalnot lautete die Devise vor dem Spiel beim Zweitliga-Spitzenreiter Hot-Rolling-Bears Essen eigentlich nur "Schadensbegrenzung". Doch dann trumpfte das Paderborner Rumpfteam mächtig auf, führte zur Pause mit 35:29, musste sich aber letztlich mit 59:66 geschlagen geben.
Die sechs Spieler der Ahorn-Panther bewiesen von Beginn an, warum sie Essens Angstgegner sind. Die Gäste standen stabil in der Defensive und setzten im Angriff immer wieder Nadelstiche. In der ersten Halbzeit rieben sich die 130 Zuschauer angesichts der Stärke der dezimierten Gäste verwundert die Augen. "Leider konnten wir das Niveau nach der Pause nicht mehr halten", so Paderborns Trainer Detlef Tipp. Essen spielte nun zielstrebiger und sorgte mit einem 23:6-Lauf im dritten Viertel für die Vorentscheidung.
Vor allem Essens Aufbauspieler Mimoun Quali nutzte seine Freiheiten. Doch die Ahorn-Panther zeigten Charakter, gaben zu keiner Phase auf und konnten bis zum Ende der Partie noch auf 59:66 verkürzen. Ein Sonderlob vom Trainer erhielt Flügelspieler Danilo Schmidt (16 Punkte). "Auch wenn ihm nach einem zweiwöchigen Infekt am Ende die Luft fehlte, war er von keinem Essener Spieler zu stoppen", betonte Detlef Tipp. Der sieht dem anstehenden Heimspiel gegen den Titelkandidaten Hamburger SV (Samstag, 12. November) optimistisch entgegen: "Die tolle Leistung aus dem Essen-Spiel macht Mut."
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Ungleiches Duell der Panther bei den Bären
Das Verletzungspech grasiert in Paderborn
01. November: Der letztjährige Saisonauftakt am 10/10/2010 hinterließ bei den Essener Bären einen bleibenden Eindruck. An dem Tag tanzten die Panther mit dem Bären Tango (75:59) und diese derbe Auftaktniederlage wurde schon in mehreren Essener Vorberichten thematisiert. (und das schreibt DER WESTEN)
Nur zu gerne würden die Ahorn-Panther in Essen wieder ihren Beitrag zu so einem denkwürdigen Spiel beitragen. Doch derzeitig setzen Verletzungssorgen dem Team zu. Ohne Heinz Krietenbrink und Peter Tegelbeckers sind die Ahorn-Panther auf der Low-Pointer-Position unterbesetzt. Dazu kommen akute Rückenprobleme bei der Nachwuchflügelspielerin Stephanie Altmeier. Gleichzeitig hofft man in Paderborn auf die Genesung von Danilo Schmidt (fehlte schon beim Pokalspiel in Hamburg), "damit wir überhaupt fünf Spieler auf das Feld in Essen stellen können."
So wird es schwierig gegen die erstmalig im Ligabetrieb komplett auftretenden Bären ein gleichwertiger Gegner zu sein. "Aber wir werden in jeder Minute des Spiels dagegen halten und dem Gastgeber alles abfordern. Denn in solchen Spielen können wir viel dazulernen, um in absehbarer Zeit mit komplettem Kader wieder für Furore zu sorgen", ist sich Trainer Detlef Tipp sicher.
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HSV eine Nummer zu groß
Pokalaus in der ersten Runde
31. Oktober. Für die SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld war in der ersten Runde des deutschen Rollstuhlbasketball-Pokals wie erwartet Endstation. Das Team von Spielertrainer Detlef Tipp verlor beim Zweitliga-Konkurrenten Hamburger SV mit 56:72 (32:42).
Zunächst hatten die ersatzgeschwächten Gäste allerdings prima mitgehalten. Nach 18 Minuten führten die Paderborner beim Aufstiegsfavoriten sogar mit 34:32. Doch dann stellte der HSV mit einem 12:0-Lauf die Weichen auf Sieg. Aber auch nach dem fünften Foul von Flügelspieler Philipp Wilmes (16 Punkte), der nach 25 Minuten vom Parkett musste, gaben die Ahorn-Panther nicht auf. Die Gäste kämpften sich bis auf sieben Punkte (56:63, 34.) heran. "Überhastete Wurfaktionen verhinderten jedoch die Minimalchance auf den Sieg", bilanzierte Spielertrainer Detlef Tipp.
Dessen Mannschaft hat bereits am Samstag, 12. November, in der 2. Liga Nord die Gelegenheit zur Revanche. Dann nämlich gastiert der Hamburger SV in Paderborn. Zunächst aber müssen die Ahorn-Panther am kommenden Sonntag, 6. November, zum Tabellenführer Hot Rolling Bears Essen reisen.
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Drei-Hasen-Einwurf zur ersten DRS-Pokalrunde:
26. Oktober. Der DRS-Pokal, das ungeliebte Kind der Rollstuhlbasketball-Zweitligisten. Was könnte man nicht alles machen, wenn sich vier Teams an einem Spielort treffen. Die schlechteste Lösung ist wohl die derzeitige Situation.
Zumeist sind es lästige Pflichtaufgaben für die unterklassigen Teams, die eine weite Anfahrt in eine klare Niederlage eintauschen müssen. Besonders ärgerlich ist die erste Pokalrunde, wenn man nur ein Spiel in der Fremde austragen darf. Innovativ wäre ein Blitz-Turnier im System "Jeder-gegen-Jeden" mit der Spielzeit 2 x 10 Minuten. So wäre Spannung garantiert, die potentiell schlechteren Mannschaften hätten auch genügend Spiele und die Erstligisten müssten sich ordentlich ins Zeug legen.
Eine Möglichkeit langatmige und klare Niederlagen in der ersten DRS-Runde zu vermeiden. Den drei Hasen würde es gefallen, wenn sie bei vielen spannenden Spielen mitfiebern könnten.
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1. DRS-Pokalrunde beim Hamburger SV in Tespe:
Der Hamburger an sich neigt im Pokalgeschäft zu stolpern. Die Fußballer des FC St. Pauli fielen (1:2-Niederlage) in der ersten Runde beim Regionalligisten Eintracht Trier. Und auch die Vereinskollegen der HSV-Rollstuhlbasketballer benötigte viel Glück (und eine Verlängerung) in Trier um nicht das zweite Opfer der Eintracht zu werden.
So überprüfen die Ahorn-Panther aus Paderborn die Pokaltauglichkeit der HSV-Rollis. Am Samstag zur "Brunch-Time" (11 Uhr Hochball) wollen die Paderborn antesten " was die Norddeutschen als Ligakonkurrent so drauf haben." Denn bereits am 12. November gibt es in Paderborn ein Wiedersehen mit dem Aufsteiger und gleichzeitigem Zweitligafavoriten Hamburger SV.
Dem Sieger der Pokalauseinandersetzung winkt ein zweites Spiel um 16 Uhr gegen der Erstligisten RBC Köln 99ers. Mit Sicherheit ein schönes Bonbon für den Kölner Sparingspartner Brian Roberts sowie für die bei Paderborn spielende Kölnerin Stephanie Altmeier (mit einer Kölner-Doppellizenz ausgestattet).
1. Runde im DRS-Pokal 2011/12
Gruppe 4: SAMSTAG, den 29.10.2011 in TESPE (zwischen Lüneburg und Hamburg)
Spiel 1: 11 Uhr: Hamburger SV (Aufsteiger 2 BL-Nord) - Paderborner Ahorn-Panther (2. BL)
Spiel 2: 13.30 Uhr: BBC Warendorf (2. BL) - RBC Köln 99ers (1. BL, letztjähriger Vierter)
Spiel 3: 16 Uhr: Sieger Spiel 1 - Sieger Spiel 2
3. Spieltag:
Sonntag, den 06.11.2011 um 15 Uhr
HRB Essen - Paderborner Ahorn-Panther
2. Rollstuhlbasketball Bundesliga Nord:
77:60 (37:29): Aufsteiger Bonn zahlte erstmalig Lehrgeld
Paderborner Twin-Tower zwingen Spitzenreiter in die Knie
Der Bonner Center Wimmers (15 Punkte) ließ Schweiß an der Pader
16. Oktober. Vor dem Spiel gegen den bis dahin ungeschlagenen Aufsteiger aus Bonn wusste die Ahorn-Panther nicht, wo sie stehen. Sichtlich nervös agierte dann auch der letztjährige Vizemeister und gewann letztendlich verdient mit 77:60 gegen die ehemaligen Hauptstädter.
Mit einer Ganzfeldpresse überraschte man die Gäste und engte die Fahrtwege des Bonner Centers Guido Wimmers konsequent ein. "Klar eröffneten man dem Gegner dadurch Räume" räumt Trainer Detlef Tipp ein,"aber wird wollte von Beginn an zeigen, dass wir trotz der nicht vorhandenen Vorbereitung als Sieger vom Feld gehen wollte." Gleichzeitig wollte edr Gastgeber den Bonner ehemaligen Bundesligaspieler Wimmers aus dem Spiel nehmen. Das gelang auch über weite Phasen. Gleichzeitig holte man doch überraschend viele Ballgewinne mit der Presse heraus.
Nach drei Minuten (2:4) übernahmen die Paderborner Center Roberts und Bartoldus die Herrschaft unter den Körben (9:4, 5. Minute). Zwar ließen sich die Bonner nicht abschütteln (9:9, 7. Minute), jedoch kontrollierten die Ahorn-Panter das Spiel und lagen während der ersten Hälfte konsequent mit einigen Punkten in Führung. Probleme gab es eigentlich nur gegen die Bonner Verteidigung, wenn bei Schüssen vom Zonenrand der Rollstuhl von Zauberhand die Position veränderte oder urplötzlich den Rückwärtsgang einlegte. "Da fehlte zu Saisonbegin die letzte Konsequenz bei den ansonsten guten Schiedsrichern."
Nach der Pause fehlte auch im Paderborner Spiel der Wille zur Entscheidung. Bonner legte einen 10:0-Lauf hin und führte urplötzlich mit 39:37 (24.). Die Schnellstarter der Liga waren wieder im Spiel. Doch die Ahorn-Panther behielten die Ruhe und konnterte ihrerseits mit einm 14:4-Lauf (27.). "In der Phase konnte wir immer wieder den Ball stoppen", sah Detlef Tipp als Grund für den Run an. Aber Bonn gab nie auf und war bis zur 35. Minute in Schlagweite. Letztendlich musste Bonn der Paderborner Presse Tribut zollen und Philipp Wilmes gab dem Gegner mit acht Punkten im letzten Viertel den Rest. Dem Bonner Wimmers ("am Sonntag werde ich mit einem ordentlichen Muskelkater aufstehen") wurde ab der 33. Minute eine vorzeitige Pause gegönnt, die die Paderborner zur Entscheidung nutzte.
Fazit: Die Abstimmung in der eigenen Verteidigung ist (durch fehlendes Mannschaftstraining) natürlich noch sehr fehlerbehaftet. Aber die positiven Eindrücke überwiegten. Die Defense werden wir in den kommenden Wochen schon stabilisieren können.
Nach dem Spiel gab es von dem Bonner Betreuer die übliche Schiedsrichter-"Schell"te. Aber diese Verhalten kannte man ja schon aus langjährigen gemeinsamen Regionalligazeiten. "Und wenn wir ehrlich sind, haben wir das Gezeter nach einer Bonner Niederlage doch eigentlich vermisst."
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Ahorn-Panther starten verspätet gegen ASV Bonn in der zweiten Liga
Gleich das erste Spiel gegen einen Spitzenreiter
Ohne Netz und doppelten Boden in die zweite Zweitligasaison
Der aktuelle Vorbericht der Neuen Westfälischen (14.10.2011).
12. Oktober. Entwarnung bei den Ahorn-Panthern.
Nach der Verschiebung des ersten Spieltages sehen die Paderborner Ahorn-Panther nach dem Montagstraining einen Sonnenschein am Horizont. "Das erste Heimspiel ist gesichert. Wir stehen pünktlich auf dem Feld." Die Verletzungen/Krankheiten sind noch nicht völlig überstanden, aber die Nachmeldung von Peter Tegelbeckers und Stephanie Altmeier (mit Doppellizenz der Köln 99ers ausgestattet) verschafft dem Team für die nächsten Wochen etwas Planungssicherheit. "Jetzt gilt es die zahlreichen schlechten Nachrichten (sportlich wie organisatorisch) der verganenen Wochen hinter sich zu lassen und mit der vollen Konzentration in das erste Saisonspiel zu gegen". Denn mit dem ASV Bonn kommt der erste Spitzenreiter nach Paderborn.
Bonn ist gleichzeitig Auf- und Absteiger in der zweiten Bundesliga Nord. Das Bonner Erstligateam musste wegen finanziellen Gründen aus der höchsten Klasse zurückziehen. Gleichzeitig qualifizierte sich Bonn II als Zweiter der Aufstiegsrunde für die zweite Bundesliga Nord. Von dem Erstligateam ist aber nur Aufbauspieler Sven Fischer (Ø 5,0 Punkte in den ersten beiden Saisonspielen) geblieben. Zusätzlich verstärkt der ehemalige Erstligaspieler Guido Wimmer (Ø 23,5) den ASV. Ebenfalls ist Meike Norgall (Ø 12,0) wieder in Bonn am Ball. Diese drei Leistungsträger will Ahon-Panther Trainer Detlef Tipp "nicht von ihren gewohnten Wurfpunkte agieren zu lassen." Außerdem brachten die drei Spieler dem verstärkten Aufsteiger die nötige Ruhe, um nach dem ersten 58:55-Erfolg gegen Mitaufsteiger ALBA Berlin in einem weiteren Basketball-Krimi mit 64:62 gegen Osnabrück ein zweites Mal die Oberhand zu behalten.
So gilt es den Bonner Schnellstartern (10:0 nach fünf Minuten gegen Berlin, 11:0 nach vier Minuten gegen Osnabrück) früh den Wind aus den Segeln zu nehmen. "Vielleicht reicht es ja, den wenigen Bonner Minuten in Rückstand, schon mit dem ersten Wurf der Partie den Spitzenreiter unter Druck zu setzen", stellt Trainer Detlef Tipp eine probate Taktik vor die zu einem Sieg führen könnte. "Anschließend mauern wir dann das Spiel über die Runden." Doch innerhalb der Woche werden dem Trainer noch weitere Taktiken einfallen, damit es in Paderborn zum ersten Königssturz der Saison kommen kann.
Und das ist die Meinung des Spitzenreiter ASV Bonn zu dem Auswärtsspiel in Paderborn.
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Ahorn-Panther plagen Verletzungssorgen
Saisonauftakt in Warendorf verschoben
Erste Saisonspiel nun am 15.10. gegen ASV Bonn
02. Oktober. Die Ahorn-Panther starten direkt mit einer Spielverlegung in die zweite Bundesligasaison. Verletzungen und Krankheiten zwangen die Ahorn-Panther dazu den BBC Warendorf um eine Spielverlegung zu bitte. Dieser Bitte ist das Fedde-Team nachgekommen und so einigte man sich auf eine Verlegung des ersten Spieltages auf den 17.12.2011. Diesem Ausweichtermin muss der Staffelleiter aber noch zustimmen.
So ist Samstag, der 15.Oktober dick in den Terminplanern der Ahorn-Panther-Spieler unterstrichen. "Zur Zeit haben ich vier spielfähige Spieler für das Spiel gegen Bonn auf meinem Zettel stehen", erklärt Spielertrainer Detlef Tipp. Von dem Stimmungshoch von vor 12 Monaten sind die Ahorn-Panther meilenweit entfernt. So gilt es in den ersten Spieltagen von Woche zu Woche zu schauen was möglich ist. Die Baustellen sie sich seit den Sommerferien ergeben haben werden nach und nach abgearbeitet. Im Schatten des Doms wird das erste komplette Training seit Juni fieberhaft erwartet. Vielleicht hilft das Entzünden von Kerzen in den heimischen Kirchen.
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Tsatsoulis kehrt von der C-WM in Litauen nicht zurück
Ich bin dann mal weg
Hannover lockt mit Kilometergeld
18. September. "Ich bin dann mal weg." Hape Kerkeling schrieb diese Worte kurzentschlossen auf einen Zettel und machte sich zu einer Pilgerreise auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela auf. Ähnlich überraschend und kurz fielen die letzten Worte des Paderborner Aufbauspielers Kosta Tsatsoulis bei seinem dritten Abgang von den Ahorn-Panthern aus.
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So hinterließ der Grieche ein völlig überraschdes und entäuschtes Team. "Kosta wusste von unserer personell schwierigen Situation und so hatte wir von allen Spielern bis Mai eine Entscheidung für weitere Planungen verlangt", lässt Trainer Detlef Tipp ein wenig hinter die Kulissen blicken. "Und zu diesem Zeitpunkt hatte sich Kosta noch zu uns bekannt." So kam Kostas Anruf nach seiner Teilnahme mit der griechischen Nationalmannschaft bei der C-WM in Litauen wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass ein Zusammenhang zwischen der Teilnahme bei der C-WM in Litauen und der neu entstandenen griechischen Aufbau-Allianz in Hannover besteht?
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Autoverwertung Kerstingjohänner steigt ins
Zweitligaboot der Rollstuhlbasketballer ein
11. Juli. Nicht nur Paderborn überzeugt. Auch die Ahorn-Panther konnten in der Vorsaison bei einem Heimspielbesuch das Unternehmen Autohausverwertung Kerstingjohänner GmbH aus Schloß Holte von dem dynamischen und spektakulären Sportart Rollstuhlbasketball überzeugen. Als Sponsor steigt das seit 1970 bestehende Automobil-Recyclingbetrieb bei den Rollstuhlbasketballern in der zweiten Bundesliga ein.
Das hochmoderne Betriebsgelände in der Helleforthstraße 93 in Schloß Holte garantiert im Automobilbereich eine professionelle Demontage und umweltgerechte Rohstoffrückgewinnung. Weitere Standbeine der Kerstingjohänner GmbH ist die eigene Werkstatt, das über 150.000 Teile umfassende Ersatzteilager, 1.500 PKW im modernen Hochregallager als Ersatzteilträger, sowie die Do-it-yourself-Werkstatt. Das zehnköpfige Team von Geschäftsführer Thomas Kerstingjohänner ist auch in Exportgeschäften ein bekannter kompetenter Ansprechpartner.
Die Ahorn-Panther freuen sich mit der Kerstingjohänner GmbH einen weiteren Sponsor präsentieren zu können, der den Rollstuhlbasketball Standort Paderborn unterstützt.
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Zweite Rollstulbasketball-Bundesliga Nord:
Ahorn-Panther eröffnen die Saison am 08. Oktober in Warendorf
Der neue Spielplan ist da
Zum ersten Heimspiel wird am 15. Okober Bönnsch geschnackt
10. Juli. Seit gestern wissen die Ahorn-Panther, wo es in dieser Zweitligasaion lang geht. Die Auswärtstour geht über Warendorf, Essen, Hamburg (Pokal), Berlin, Bonn, noch einmal Hamburg, Osnabrück und Langenhagen. Dazwischen werden einige Heimspiel-Highlights gesetzt.
Schauen wir mal, was bei dem Vizemeister im verflixten zweiten Jahr heraus kommt. Aber Trainer Detlef Tipp kann wie im vergangenen Jahr wieder einmal garantieren. Irgendwann gibt es einen Sieg, dann noch einen ... bei fünf Siegen ist der Klassenerhalt gesichert, und so weiter und so weiter... . "Für uns sind es wie im Vorjahr mindestens 15 Pokalspiel in der Saison. Immer geht es immer um Alles-oder-Nichts." Denn dem ganzen Team ist klar. Erfolg zu haben ist einfach, man muss Erfolge auch bestätigen können.
Zum genaueren Studium der Paderborner Spielpaarungen links auf den Spielplan klicken.
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Rollis bereichern das 7.-Old-Star-Festival
Ahorn-Panther scheitern im Freiwurfduell
Die Rollstuhlbasketballer mischen sich unter die Ehemaligen
07. Juli. Basketball auf Augenhöhe. Erstmalig mischten sich die Paderborner Rollstuhlbasketball in den illusteren Kreis der 100 ehemaligen Korbwerfer beim Paderborner-Oldstar-Festival. Für viele Ehemalige war es das erste Mal, die Schnelligkeit und Dynamik dieser Sportart mitzuerleben. Gegen Paderborn I und II sowie gegen Grün-Weiß Paderborn gaben die Zweitligisten eine Kostprobe ihres Könnens ab. Nach drei Begegnungen pro Team wurde der "Lewis" in einem dramatischen Shootout entschieden. Im Sudden Death gewann der SV Brackwede gegen TV Salzkotten und die Ahorn-Panther die begehrte Paderborner Sporttrophäe. Weiter Informationen, Bilder und Zeitungsartikel zu dem Old-Star-Festival sind auf der Seite www.pro-basketball.de zu finden.
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Die DRS-Pokal-Auslosung:
St.-Pauli-Fan meets Hamburger SV (am 29.10.2011)
Ahorn-Panther zieht es im Pokal an die Alster
Der Erstligist Köln und Warendorf sind ebenfalls im Pool
19. Juni. Die bekennenden Pokalliebhaber aus Paderborn müssen in der ersten Runde des DRS-Pokal beim designierten Titelfavoriten der zweiten Bundesliga Nord, dem Hamburger SV antreten. Im zweiten Gruppenspiel ist der letztjährige Vierte der ersten Bundesliga Köln 99ers der Gegner des BBC Warendorf. Anschließen spielen die Sieger den Teilnehmer des Viertefinals aus.
Die Ahorn-Panther treffen erstmalig in der Vereinsgeschichte auf den langjährigen Erstligisten Hamburger SV. Gleichzeitig ist es auch für die Trainer Detlef Tipp und Nico Classen (HSV) ein Wiedersehen nach sieben Jahren. Damals absolvierten beide gemeinsam in Wetzlar der Trainerschein. Seitdem spielten beide Team in unterschiedlichen Ligen. Hamburg pendelte zwischend er ersten und zweiten Liga, die Ahorn-Panther waren Stammmitglied der Regionalliga-West. Das Aufeinandertreffen in der letzten Saison kam nicht zustande, da der HSV nach dem Abstieg aus der ersten Liga wegen personellen Planungen den direkten Weg in die Regionalliga Nord wählte. Bis auf Ahmet Coskun blieb der Kader aber zusammen und so gelang ohne Niederlage die Rückkehr in die Bundesliga. Als Aufsteiger hat das Classen-Team einiges vor. Die Spielerverträger sind aktualisiert und mit einem zwölfstündigen Alkoholverzicht der Spieler vor jedem Spiel versehen worden. "Da spielen wir getränketechnisch einfach in einer anderen Liga", gibt Ahorn-Panther Spielertrainer Detlef Tipp offen zu. "Hamburg ist der alleinige Topfavorit in der zweiten Liga und will zurück in die erste Liga. So gehen sie in der langsamen Heimhalle auch in dem Pokalspiel mit Vorteilen ins Spiel." Die gesamte DRS-Pokalauslosung ist hier zu finden.
Vielleicht finden die Paderborner in der 4. Hamburger Nacht des Wissens am 29.10.2011 den Schlüssel zur Pokalüberraschung. Ansonsten hofft Paderborns Spielertrainer Detlef Tipp auf ein samstägliches Heimspiel des St. Pauli. Mit dem ehemaligen SC Paderborn Trainer Andre Schubert ist in Sachen "Beobachtung des Gegners" bereits ein Fachmann in Hamburg positioniert.
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Nur das Team vom Betze konnte Paderborn stoppen
Ahorn-Panther & Friends in Luxemburg
36:40-Endspielniederlage (n.V.) gegen den kommenden Erstligisten
13. Juni. Die Ahorn-Panther & Friends zog es zum dritten Mal (ohne Trainer Detlef Tipp) zum Dreiländerturnier nach Luxemburg. Verstärkt wurde der Vizemeister der Zeiten Bundesliga Nord mit der heißen Oldenburger Offensivwaffe Tan Caglar, dem Kölner Trio Gabriel Kasapoglu, Frederic Jäntsch, Stephanie Altemeier und dem eigenen Nachwuchsspieler Yannik Fischer.
Die Auftaktspiele gegen den belgischen Vertreter Leuven Bears (sechster der belgischen Liga) und dem französischen Team JDA Dijon Bourgogne (62:44) wurde in bekannter Hinrundenmanier souverän gewonnen. Es folgte das hoch gehandelte Team aus Kaiserslautern. Die rollenden Teufel machten ihren Namen alle Ehre und brachten in einem hart umkämpften Spiel den Ahorn-Panthern & Friends mit 53:58 die erste Turnierniederlage bei. Die Niederlage brachte der ausgezeichneten Stimmung im Paderborner Team keinen Abbruch und so widmete man sich dem abendlichen Amüsement. Anächsten Morgen war der Südzweitligist Mainhatten Skywheelers 2 der Gegner. Frisch wie selten in den Morgenstunden gingen die Paderborner Rollis zu Werke und gewannen, Dank des Korbes von "Rookie" Yannik Fischer auch dieses Spiel problemlos. Im letzten Vorrundenspiel konnte auch der Ausrichter Lux Rollers deutlich mit zwölf Punkten Unterschied geschlagen werden.
Endspielgegner war somit der ambitionierte Zweitligaaufsteiger 1. FC Kaiserslautern. Was Namen bei Regelinterpretationen in einem Basketballspiel bedeuten, davon können Spitznagel/Gergele/Weber und Co. spätestens nach der 23:11-Halbzeitführung eine Geschichte von erzählen. Doch das beherzt agierende Paderborner Dream-Team konterte und schaffte durch Gabriel Kasapoglu den Ausgleich zum 34:34. Aber auch beim Buzzer-Beater-Versuch von Frederic Jäntsch spielte "der Name" wieder eine große Rolle. So war eine Verlängerung angesagt. Doch in den fünf Minuten merkte man den erstmalig zusammen spielenden Team die Unruhe (den absoluen Siegeswillen) an. Es wurde zu früh der Abschluß gesucht und so gelang nur ein Korb in der Offensive. Die Defense stand, aber so musste man dem Gegner zum glücklichen 40:36-Endspielerfolg gratulieren.
Doch eines ist nach dem Turnier klar. In der Saison 2012/2013 sind die Rolling Devils aus Kaiserslautern in der ersten Liga dabei. "Das wird ein glatter Durchmarsch durch die zweite Bundesliga Süd für das Team um den aufstiegserfahrenen Sebastian Spitznagel" war aus Luxemburg zu hören. So haben die Ahorn-Panther & Friends gegen den kommenden Erstligisten zwei ordentliche Spiele abgeliefert. Mit Genugtuung sah Paderborns Trainer Detlef Tipp aus der Ferne, dass seine Spieler auf Anhieb mit "Leihgaben" sofort eine Einheit bildeten und sogar den angehenden Süd-Titelträger zu Energieleistungen zwingen konnten. "Auf ein neues in zwölf Monaten", war die eingellige Meinung des Paderborner Teams.
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Rollstuhlbasketball-Bundesliga:
SG Ahorn-Panther sagen "JA"
Paderborn bekennt sich zur zweiten Liga und zum DRS-Pokal
18. Mai. Die Aufstiegsverweigerer sind wieder da. Nach dem offiziellen Rückzug des ASV Bonns aus der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga waren die Ahorn-Panther der erste Ansprechpartner für ein Aufrutschen in die erste Bundesliga. "Doch leider mussten wir die Anfrage des Vebandes an uns nach langen Überlegungen ablehnen", erklärte Abteilungsleiter Michael Günther. "Innerhalb von einer Woche können wir nicht die zusätzlichen finanziellen Mittel für die erste Liga aufbringen." Das Angebot ist in der derzeitigen Situation mit insgesamt vier Aufsteigern ist verlockend, doch die Position des Austiegsverweigerers hat im Paderborner Basketball schon Tradition. "Unser mittelfristige Konzeption vom Zweitligaaufstieg vor einem Jahr sieht derzeit eine Weiterentwicklung im spielerischen und taktischen Bereich vor", so Trainer Detlef Tipp. Ein Aufstieg käme somit noch ein wenig zu früh. In Paderborn ist man immer gut mit einer zurückhaltenden Aufstiegseinstellung gefahren. Detlef Tipp unterstreicht noch einmal, dass es keine Entscheidung gegen die erste Liga ist, sondern für die zweite Bundesliga Nord. "Denn wenn wir Aufsteigen sind wir immer mittendrin und nicht nur dabei."
Somit geht der Staffelstab der Entscheidungan an den sportlichen Erstligabsteiger Jena Caputs weiter. Wenn Lars Christink, der frisch gekürte Trainer des Jahres 2010, sich für ein weiteres Jahr Erstliga entscheidet starten mit den RSC Rollis Zwickau, dem OETTINGER RSB Team Thüringen und den Jena Caputs erstmalig drei Ost-Teams in der ersten Rollstuhlbasketball Bundesliga. Unserem letztjährigen Ligapartner SG Oldenburg/Sünteltal wünschen wir im Aufstiegsjahr alles Gute und zum Thema Klassenerhalt sagen wir: "Mach' et Harald." Die zweite Bundesliga Nord wünscht euch viele intensive Jahre im Oberhaus.
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Die Ahorn-Panther bekamen einen Anruf vom Staffelleiter Georg Henning
Soll ich's lieber machen oder
lass' ich's lieber sein? JEIN!!!!!
Der Zweitliga-Vize Paderborn kann Oldenburg in die erste Liga folgen
13. Mai. "Manchmal kommt es anders als man denkt", so die Stimmungslage in der Rollstuhlbasketball-Abteilung der Ahorn-Panther nach dem überraschendem Rückzug des ASV Bonn aus der ersten Bundesliga. Der Anruf von Staffelleiter Georg Ehnning folgte prompt. Aber auch anders verlautenden Informationen des Deutsche Meisters RSV Lahn-Dill nach haben zuerst die Paderborner Ahorn-Panther nun das erste Zuschlagsrecht auf den Startplatz in der ersten Bundesliga. "Bei insgesamt vier Aufsteigern in die Belletage des Rollstuhlbasketballs eine interessante Perspektive", so die Meinung im Paderborner Lager, die sich schon in der dritten Vorbereitungswoche auf die kommende Bundesliga-Saison befinden.
Nur 72 Stunden ist nun das Motto der Ahorn-Panther. Konkret will sich Trainer Detlef Tipp zu einer Entscheidung noch nicht äußern, aber er hält es mit einem Song der Hamburger Kult-Rapper "Fettes Brot" bei der Entscheidung pro-oder-contra dem Aufstieg. "Doch während sich der Engel und der Teufel anschreien, entscheide ich mich für Ja. Nein, ich mein Jein. Soll ich's wirklich machen, oder lass' ich's lieber sein? JEIN !!!!!"
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Aus Gerüchten werden Wahrheiten:
Der ASV Bonn zieht sein Team aus der ersten Liga zurück
Nach den Bullen gibt es auch
kein Bönnsch mehr in der RBBL !!!
Damit ist die rheinische Wechselbörse für eröffnet erklärt
12. Mai. Nun ist es super offiziell. Was wir vor zwei Tagen schon als Gerücht veröffentlichten wurde heute bestätigt. Am Donnerstagnachmittag gegen 15 Uhr teilte ASV-Manager Daniel Zaube als Einzeiler über Facebook der Welt zweisprachig mit: "Der ASV Bonn wird in der Spielzeit 2011/2012 keine Mannschaft für die 1. Bundesliga melden."
Nach dem Rückzug der Roller Bulls vor zwei Wochen und dem heutigen Rückzug des ASV Bonn geht in der RBBL "die Reise nach Jerusalem" um die Startplätze weiter. Somit sind die Teams der Paderborner Ahorn-Panther, der Erstliga-Absteiger Jena Caputs (trainiert von Lars Christink, dem am Wochenende beim Champions Cup geehrte Trainer des Jahres 2010 oder vielleicht auch die ambitionierten Rolling Devils aus Kaiserslautern (Aufsteiger in die zweite Bundesliga Süd) urplötzlich wieder mit im Rennen um den letzten freien Platz in der höchsten deutschen Liga. Mal sehen wer sich den zehnten Stuhl in der ersten Liga schnappt.
10. Mai. Kann es sein, dass der dritte Platz des ASV Bonn beim André-Vergauwen-Cup 2011 der letzte große Auftritt des ehemaligen Deutschen Meisters der Jahre 1999, 2000 und 2001 gewesen war. Man munkelt wieder in der Basketball-Szene. Mit dem ASV Bonn würde eines der Top-Drei-Team mehr als nur Überlegungen nach der Basketball-Zukunft anstellen. Das wäre eine Bombe, die in der RBBL platzen würde, denn der letztjährige Dritte stellte schon vor Woche intern konkrete Planungen zum Team 2011/12 vor. "Schau'n mer mal", würde die Lichtgestalts sagen.
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Beim Gutenberg-Rennen in Mainz kriegt Peter die Kurve
Tegelbeckers auch auf der
Halbmarathondistanz stark
Ahorn-Panther Handbiker belegt Platz vier beim zweiten EHC-Rennen
09. Mai. Der Handbiker Peter Tegelbeckers ist auch bei halben Sachen top. Auf der kurzen Halbmarathonstrecke in Mainz war der Ahorn-Panther wieder vorne dabei und festigte mit einem vierten Platz beim Gutenbergrennen in Mainz seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung der European Handbike Circuit.
Beim Mainzer Stadtmarathon wurde den Handbikern aus organisatorischen Gründen nur 21,0975 km Distanz angeboten. So legten die knapp 50 teilnehmenden Handbiker mit 47km/h von Beginn an ein hohes Tempo auf den Asphalt. Nach sechs Kilometer musste Peter Tegelbeckers die mit Olympiasiegern und Ex-Weltmeistern gespickte Spitzengruppe fahren lassen, hielt aber selber in der zweiten Gruppe die Geschwindigkeit hoch. Die vielen rechtwinkligen Kurven und Kopfsteinpflasterpassagen in der Mainzer City sind für die Handbiker recht gewöhnungsbedürftig. „Sie stören doch den Fahrtrhythmus und machen das Rennen sehr gefährlich“, so Tegelbeckers. Trotzdem kam der für die Paderborner Ahorn-Panther startende Handbiker als vierter mit neuer persönlicher Halbmarathon-Bestzeit von 37,16min (34 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit) ins Ziel. Die neue Bestzeit entschädigt Tegelbeckers natürlich für dieses holprige Rennen, „jedoch muss ich zur Vorbereitung weitere City-Rennen Extraschichten im Kurvenfahren für ein perfektes Rennen in meinen Trainingsplan einbauen.
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Freitag 06. Mai bis Sonntag 08. Mai 2011:
Rollstuhlbasketball: Champions Cup-Finale startet mit "Final Eight" in Zwickau
Galatasaray Champions Cup-Sieger
Panathinaikos gewinnt das Final-Four
Fußgänger-Basketball: Euro-League Final-Four in Barcelona
05. Mai. In Zwickau sind beim Champions Cup 2011 neben den beiden deutschen Teilnehmern RSC Zwickau (Deutscher Vizemeister) und RSV Lahn-Dill (Deutscher Meister und Weltpokalsieger) der türkische Vorzeigeverein Galatasaray Istanbul, die beiden italienischen Vertreter Santa Lucia Roma und Lottomatica Elecom Roma, die Spanier CD Fundosa ONCE Madrid und Fundacion Grupo Norte sowie der schwedische Außenseiter Norrköping Dolphins am Start. Die aktuellen Ergebnisse sind auf der Internetseite des RSC Zwickau zu finden.
Am gleichen Wochenende schnüren auch die Fußgänger ihre Schuhe. In Barcelona hängen die Körbe im Final Four der Euro-League genauso hoch. Um die Krone der europäischen Vereinsmannschaften kämpfen hier Panathinaikos Athen, Montepaschi Siena, Maccabi Electra Tel Aviv und real Madrid.
Ergebnisse und Statistiken sind auf der Euro-League Seite zu finden.
Champions Cup in Zwickau:
Zwickau beendet den Champions Cup mit einem siebten Platz. Die knappe 73:75-Auftaktniederlage gegen Galatasaray Istanbul zeigte durch das gesamte Turnier seine Auswirkung und drückte den RSC in die untere Platzierungsrunde. Dort konnte man das Spiel um Platz sieben klar gegen die Norköpping Dolphins mit 72:56 für sich entscheiden. Aber Zwickau insgesamt ein ordentliches Turnier, nur fehlte ihnen in den knappen Spielen einfach das Glück. Dafür steht der deutsche Meister und Weltpokalsieger RSV Lahn-Dill wieder im Finale gegen den Zwickau-Bezwinger Galatasary Instanbul. Zwickaus. Die wertvollen Tipps von RSC-Spielertrainer Piotr Luszynski an seinen deutschen Trainerkollegen vom RSV Lahn-Dill Nicolai Zeltinger zahlten sich nicht aus. In einem dramatischen Finale unterlag der Titelverteidiger RSV Lahn-Lahn Dill dem türkischen Meister Galatasaray Istanbul erst in der Verlängerung mit 80:85 (69:69/33:30). Erst in den letzten Sekunden wurde das Spiel an der Freiwurflinie entschieden.
Euro-League in Barcelona:
Bei den "Fußgängern" setzten sich ebenfalls die Favoriten durch. Im Halbfinale gewann Panathinaikos Athen (77:69 gegen Montepaschi Siena) und Maccabi Electra Tel Aviv (82:62 gegen Real Madrid).
Im kleinen Finale besiegte Montepaschi Siena die Iberer real Madrid klar mit 80:62. Im Finale wurden die wie in immer in grün gekleideten Griechen von Panathinaikos Athen ihrer Favoritenrolle gegen die Gelben aus Tel Aviv gerecht und gewannen das Final Four letztendlich verdient mit 78:70.
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Das Neuste aus der
Rollstuhlbasketball-Bundesliga:
Süd-Zweitligist RSB Team Thüringen rückt in die Bundesliga auf
Belgische Bullen ziehen aus der ersten Liga zurück
Ahorn-Panther stellen sich Erst- und Zweitligateams
als Testspielgegner zur Verfügung
02. Mai. Die Gerüchteküche brodelte schon seit etlichen Tagen. Nun ist es offiziell. Die Roller Bulls St. Vieth ziehen ihr Team aus der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga zurück. Nach den RBBL-Statuten wurden zuerst der Süd-Vizemeister Oettinger RSB Team Thüringen nach deren Aufstiegsbereitschaft gefragt. Nach einer kurzen Beratungsphase sagte das von Josef Jaglowski trainierte Team dem überraschenden Aufstieg in die erste Liga zu.
Vor einigen Wochen konnte die belgische Mannschaft Roller Bulls St. Vieth noch den Abstieg aus der ersten Bundesliga verhindern. Auch international erzielte man beim Challenge Cup einen beachtlichen fünften Platz. Doch jetzt platzte die Bombe. Die Belgier zogen aus der ersten Bundesliga zurück. Da die belgischen Bullen in die zweite Bundesliga Süd rutschen, wurde der Süd Zweitligist Oettinger RSB Team Thüringen zur Teilnahme an der Erstligasaison 2011/12 eingeladen. Wie heute (am 04. Mai) auf deren Internetseite bestätigt übernimmt somit das Team Thüringen den freien Erstligaplatz. Nach der Vizemeisterschaft (mit insgesamt fünf Niederlage) war erst für die kommende Saison der Aufstieg geplant. So kann das von dem ehemaligen Zwickauer Trainer Josef Jaglowski gecoachte Team bereits in diesem Sommer den Schritt in die Erstklassigkeit gehen.
Der Nord-Vizemeister will wieder spielen, spielen, spielen.....
Natürlich stellen sich die Ahorn-Panther gerne allen Erst- und Zweitligateams zu Testspielen zur Verfügung. Ideen zu kleinen Dreierturnieren liegen ebenfalls vor, die es gilt in die Tat umzusetzen.
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Handbiken:
Tegelbeckers begeistert in Rosenau mit neuer Bestleistung
Krietenbrink und Tegelbeckers biken auf zwei Hochzeiten
Herzschlag-Finale beim Paderborner Osterlauf
28. April. Im französischen Handbike-Mekka zeigte Peter Tegelbeckers mit seiner neuen persönlichen Bestzeit von 1:11:38 h den mehr als 180 gestarteten Hand-Bikern eindrucksvoll seinen aktuellen Leistungsstand. "Diese gigantische Handbike-Veranstaltung wollte ich schon immer einmal teilnehmen", erklärte Tegelbeckers schon vor Wochen. Somit ließ er dem heimischen Osterlauf links liegen um sich im großen internationalen Rahmen zu messen. Heraus sprang in dem exklusiv besetzten Teilnehmerfeld ein gigantischer 25. Platz, nur vier Sekunden hinter dem 16 Platzierten. Im engen Zielkanal, wo nur maximal drei Fahrer nebeneinander Platz hatten, ging Tegelbeckers in der Zehnergruppe auf Nummer sicher. Auch weil vor ihm Thomas Fiedler bei einem Ausweichmannöver eine Pylone mit dem Hinterrad einsammelte und somit das Finale zur Nervensache wurde.
Beim Paderborner Osterlauf erlebte Heinz Krietenbrink ein Kopf-an Kopf-Rennen beim Finish der Handbiker. Als Vorjahres-Zweiter rast der Bad Nenndorfer Hartmut Goldapp nach nur 18:36,5 Minuten diesmal als Erster über die Ziellinie am Maspernplatz. Einen Wimpernschlag später prescht Heinz-Josef Krietenbrink uns Ziel. Der gesamte Artikel zum Osterlauf mit Foto aus der Neuen Westfälischen Paderborn vom 26. April 2011 ist hier zu finden.
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Mit Hamburg setzt sich nur ein Favorit durch
Die Rollstuhlbasketballer des
Fußball Bundesliga Derby-Verlierers
und ASV Bonn II steigen auf
ASV Bonn stutzt den ALBAtrossen die Flügel
18. April. Dem Außenseiter ASV Bonn II ist die Überraschung in der Aufstiegsrunde zur zweiten Rollstuhlbasketball Bundesliga Nord gelungen. Mit 61:59 entzauberte man in einer hektischen Schlußphase ALBA Berlin und sicherte sich den letzten Platz in der zweiten Liga.
Im ersten Spiel des Tages merkte man den ersatzgeschwächten Hanseaten die Nervösität gegen die Albatrosse an. Zwar führte der Gastgeber schnell mit 11 Punkten (28:18, 15. Minute), jedocht versuchte Berlin alles und war zu Beginn des vierten Viertels (42:38, 30.) in Schlagdistanz. In der Schlußphase zahlte sich die Erstligaerfahrung des HSV aus und man brachte das Spiel doch noch souverän mit 60:52 nach Hause. Für ALBA war dies Spiel aber mit einem zu hohen Kräfteverschleiß verbunden, der sich im zweiten Spiel gegen Bonn negativ auswirkte.
Das Vor dem Abschlußsspiel zwischen dem Hamburger SV und ASV Bonn II war dann auch die Entscheidung gefallen und so wurde dieses Duell zu einem Freundschaftsspiel unter Wettbewerbsbedingungen. Von Beginn an übernahmen die Rollstuhlbasketballer des Fußball Bundesliga Derby-Verlierers das Kommando und schauckelte das Spiel problemlos mit 75:59 nach Hause.
Gratulation an Hamburg und Bonn II zum Aufstieg in die zweite Bundesliga Nord
HSV - ALBA Berlin 60:52 (35:22)
ALBA Berlin - ASV Bonn 2 59:61 (23:30) - 39:49 (30.), 54:51 (35.) 58:54 (37.)
HSV - ASV Bonn 2 75:59 (49:30)
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1. Handbike-Rennen der NHC-Tour
Tegelbeckers Comeback ist perfekt
Ein zweiter Platz nach zweijähriger Verletzungspause
11. April. Nach fast zweijähriger Verletzungspause will es der Handbiker Peter Tegelbeckers von den Paderborner Ahorn-Panthern in der Handbike-Szene noch einmal wissen. Bei dem ersten Rennen der NHC-Serie (National Handbike Circuit) in Kehl am Rhein stellte sich der Paderborner Handbiker wieder der Konkurrenz und überzeugte auf Anhieb wieder. Im insgesamt 36 Fahrer umfassenden Teilnehmerfeld des 5. Kehler City Kriteriums musste Peter Tegelbeckers in seiner Division B mit einer Zeit von 37:41 min auf dem 21 Kilometer langen Rundkurs nur Tobias Knecht (35:36), dem aktuellen Inhaber der Marathonweltbestzeit im Handbiken, ziehen lassen. „Mit dem zweiten Platz beim ersten offiziellen Rennen der Serie bin ich natürlich nach der langwierigen Schulterverletzung äußerst zufrieden“, erklärte der wiedergenesene Peter Tegelbeckers. Jetzt ist ein Podestplatz bei der aus sieben Rennen bestehenden NHC-Serie das Saisonziel des Handbikers der Ahorn-Panther.
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Der etwas andere Saisonrückblick
des Aufsteigers aus Paderborn
19. März. In der mentalen, musikalischen und kulinarischen Vorbereitung zum Saisonabschlussspiel gegen Köln lasse ich die Saison noch einmal Revue passieren. Extrem viele positive Eindrücke kommen mir wieder ins Gedächtnis, die man meistens schon längst im Gedächtnis-Nirvana abgespeichert hat. Beim Abspielen diverser Musik stolpere ich über einem Reggae-Song. Wer hätte gedacht, dass Wolfgang Niedecken als "Anti-Sportler" so einen treffenden Rückblick auf eine für uns hoffentlich nicht einmalige Basketballsaison in der zweiten Bundesliga in einen Song fassen kann. Gleichzeitig wird sich auch die gesamte Liga in dem Rückblick wiedererkennen.
In dem Sinne lagen wir mit unserem erstes Heimspielmotto genau richtig. "Wir spielen um zu bleiben."
"AFF UN ZU" von BAP (2001)
Aff un zo ess alles herrlich, aff un zo och janz erbärmlich,
aff un zo jeht einfach alles schief.
Aff un zo hätt mer verloore, aff un zo weed mer öm sieh Glöck bedroore,
aff un zo hällt mer die Uhre stief. Manchmohl nimmste alles leich un
manchmohl fällt dir alles furchtbar schwer. Et selve Glas kann morjens
halvvoll sinn un ohvends ess et dann halvleer. Manchmohl schweb mer
en Jedanke op Wolke un steht met singe Fööß em Dreck. Et kütt vüür,
dat mer nit wiggerweiß un et dann klapp em selve Augebleck, em selve Augebleck.
Aff un zo föhlt mer sich schutzlos, aff un zo einsam un nutzlos,
aff un zo, wenn einer frööch: " Okay!" Aff un zo ess mer dä Eezte,
aff un zo natürlich och ald ens dä Letzte, aff un zo deit mer sich selver leid.
Jede Minsch mäht schon ens Fähler, selvs dä Einstein hätt sich ens verdonn.
Nur eins darf mer nit verjesse: Et jeht wigger hinger`m Horizont, hinger`m Horizont.
Aff un zo steht mer vüür`m Spejel un denk:
" Du kriss nix jeregelt!" Aff un zo sieht mer rundömm kei Land.
Aff un zo ess mer ahm schänge, aff un zo sing eij`ne Zweifel ahm verdränge,
aff un zo ess mer total entspannt.
Aff un zo läuf alles super,
aff un zo ess mer dä Loser, aff un zo steht mer sich selvs em Wääsch.
Aff un zo deit dir ding Seel wieh. Aff un zo hätt mer janz einfach keine
Plan mieh, aff un zo jeht et uns janit schlääsch.
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Ahorn-Panther glänzen auch in einem Lust-Spiel
SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld
– Köln 99ers II 74:45 (33:28)
Auch Coach Flavell und Center Jäntsch können die dritten Liga nicht verhindern
20. März. Auch wenn das letzte Saisonspiel für die Rollstuhlbasketballer der SG Ahorn-Panther Paderborn/Bielefeld bedeutungslos war blieb der Aufsteiger seiner Linie treu und gewann locker mit 74:45 (33:28) gegen die Köln 99ers. Damit beenden die Ahorn-Panther im 25-jährigen Jubiläumsjahr die zweite Bundesliga Nord als Zweiter. Die Gäste aus Köln müssen unerwartet den Weg in die Regionalliga gehen.
Überrascht von dem Abstiegskampf holten sich die Kölner sogar den australischen Spitzentrainer Andrew Flawell an die Seitenlinie und Center Frederic Jäntsch aufs Feld. Doch auch er konnte den unerwarteten Kölner Abgesang nicht verhindern. Die Ahorn-Panther ließen sich von den langen Gäste-Centern nicht beeindrucken und lagen zur Halbzeit mit 33:24 in Führung. „Wir erwarteten dann einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner nach der Halbzeit“, aber das Team von Detlef Tipp übernahm die Initiative und entschied mit einem 13:3-Lauf zu Beginn des dritten Viertels das Spiel. Auch die Mannschaft erfüllte die selbst gesteckten Ziele des Spiels. Den 1000-Saisonpunkt zum 63:40 blieb dem Jugendnationalspieler Danilo Schmid vorbehalten und mit 34 Zählern stockte Center Brian Roberts sein Konto auf insgesamt 407 Punkten auf. Der 29,1 Punkteschnitt bedeutet gleichzeitig auch mit großem Vorsprung die Topscorerkrone in der zweiten Liga.
Somit beendet die SG AhornPanther Paderborn/Bielefeld die erste Zweiligasaison seit acht Jahren punktgleich mit dem Spitzenreiter SG Oldenburg/Sünteltal. Zählte die Korbdifferenz wären die Ahorn-Panther jetzt der neue Erstligist und weiß dass „einige Spieler heute gerne die tabellarische Darstellung wie im Fußball sehen würde. Aber wenn ein Teams uns zweifach deutlich besiegt hat sie auch den Aufstieg mehr als verdient“, sieht Detlef Tipp keinen Unmut bei der Regelung des direkten Vergleiches.
Der Spielbericht der Neuen Westfälischen ist hier zu finden.
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Regionalliga NRW
UBC Münster - Köln 99ers III 63:38 (30:14)
Damit spielt Köln II im Abstiegskampf in der zweiten Bundesliga in Paderborn einen Grand ouvert mit zwei unbekannten im Pott. Mal schauen wer sich im Abstiegskampf überreizt hat. Warendorf oder Köln II.
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14. Spieltag: Saisonabschlussfeier
Samstag, den 19. März 2011 um 17.30 Uhr
Auch eine Minimalchance kann zum Titel reichen
Paderborner Ahorn-Panther - Köln 99ers II
"Do-or-die" für Kölner Zweitligabasketball
Neues Kölner Karnevalsritual (der Samstagszoch nach Bad Münder) könnte den Abstieg bedeuten
Doch wie Köln in Paderborn antritt, wird sich erst kurzfristig entscheiden. Denn in Kölle grasiert seit Saisonbeginn das "Patrick-Anderson-Fieber". Mit einer einseitigen Ausrichtung der beiden Bundesligamannschaften auf die erste Liga verpokerten sich die Rheinländer mit Blick auf die Zwote. Nach zwei Siegen aus den ersten drei Spielen wähnte man sich auf der sicheren Seite. Doch der "Rheinfall" lag doch näher als gedacht. Nur das Hochziehen von Center Frederic Jäntsch (Ø 22,5 Punkte) aus der Dritte bescherte dem Zweitligisten neue Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Da passt dann auch der gemeinschaftliche Karnevalsausflug nach Bad Münder ins Saisonbild. Der Staffelleiter konnte von diesem neuen Karnevalsbrauch nicht überzeugt werden und wertete dieses närrische Treiben aber mit 0:2 Punkten und 0:20 Körben gegen Köln.
So favorisieren die Kölner derzeit folgende Option im Poker um die Ligaplätze: Köln 99ers III holt sich mit Center Jäntsch am Samstag um 11 Uhr in Münster den Regionalligatitel und spielt in der Aufstiegsrunde mit Hamburg und Berlin um zwei Zweitligaplätze. Anschließend unterstützt das Team auf dem Rückweg nach Köln in Paderborn die Zwote.
Wer aber wann, wo, wie und vor allem warum für Köln auf dem Basketballfeld erscheint wird man definitiv erst auf dem Anschreibeblock erkennen können. Die Stellungnahme der 99ers zu dem Dilemma ist in dem Kölner Grundgesetz nachzulesen. Artikel 1: "Et es wie et es." Artikel 2: "Et kütt wie et kütt." Artikel 3: "Et hat noch immer jot jejange."
Mit einem gemütlichen Saisonausklang wollen sich die Spieler der Ahorn-Panther nach dem Schlusspfiff der Saison bei den Zuschauern, Anschreibern und Sponsoren, für die Unterstützung während der erfolgreiche Saison bedanken.



